Ich habe es endlich geschafft, mir die Impressionisten anzusehen, das heißt, Teil 1 und 2, dann kam mir der neue RH-Trailer dazwischen.
Optisch fand ich es ganz toll, die Bilder, die Farben, das Licht. Es war ebenso unterhaltsam wie informativ gemacht, nur es war einfach zu viel Stoff für drei Stunden. Monet :monet: hatte weniger Screentime als ich erwartet hatte, viel Zeil wurde ja Degas und Manet gewidmet, die nicht dauernd mit Monet und Renoir rumgehangen sind.

Von der Zielsetzung der Serie her ist das natürlich in Ordnung. Um wirklich eine Chance für RA zu sein, schauspielerisch zu glänzen, hätte das ganze sich mehr auf die Personen und weniger aud die Kunst konzentrieren müssen. So wurden die einzelnen Stationen in Monets Leben nur in kurzen Szenen angedeutet. In Folge 2 hatte er dann zum Glück einige längere Szenen z.B. mit Alice, oder als Camille krank wurde und starb oder die letzte Szene wo er so wütend wird, wo er zeigen konnte, was er kann.
Jetzt wirklich attraktiv fand ich Monet nicht, was seltsamerweise nicht nur an dem Bart und den Haaren lag, aber ich fand ihn absolut süß :kuss: (ihr versteht, was der Unterschied ist !) - so emotional und begeistrungsfähig (oh, und seine Augen waren sehr blau) . Ich frage mich (nach dem Mail-Interview und dem Video-Interview) ob Monet nicht die Figur ist, die am meisten mit dem echten RA gemeinsam hat, sowohl was die Mimik und Gestik angeht (Monet war jetzt nicht genauso wie RA im Interview, aber er hat mich daran erinnert) als auch was die Lebensgeschichte angeht. Ein besessener Künstler, der lange um Anerkennung kämpfen mußte und in dessen Leben die Frauen immer nur die zweite Geige gespielt haben. Kein Wunder, daß er diese Rolle gerne spielen wollte.