Anne008 hat geschrieben:Ganz schlimm finde ich auch, dass gerade Universitäten ein Hort der Intoleranz geworden sind, siehe Lucke und Lindner in Hamburg. Und die verhinderte Lesung von de Maiziere... Es wäre wirklich schön, wenn sich alle einig wären, dass Gewalt in der politischen Diskussion abzulehnen ist. Ganz gleich von welcher Seite.
Ich stimme zu. Es wäre sehr wünschenswert, wenn alle ihre Aggressionen zurückfahren würden - in allen Lebensbereichen. (Auch auf dem Fußballplatz! In Berlin haben am Wochenende alle Schiris Spiele der Amateurklassen bestreikt, um ein Zeichen gegen die zunehmenden tätlichen Angriffe und Beleidigungen zu setzen. Da schlagen Väter auf Schiris ein, weil der 10jährige Steppke keinen Elfer kriegt. Hallo?????

)
Zurück zum Thema: Das Universitäten ein Hort der Intoleranz
geworden sind, ist ein wenig pauschal.

Die höheren Lehranstalten sind das als Abbild der Gesellschaft leider immer mal wieder, sonst hätten nicht 1933 Studenten auf dem heutigen Bebelplatz, damals Opernplatz, begeistert 25000 Bücher dem Feuer übergeben. Aber es ist heute schon ein bißchen spät bzw. früh, um die gesamte Thematik tiefgreifender zu beleuchten. Das kleine Gruppen mit einer dezidierten Zielsetzung universitäre Veranstaltungen lahmlegen können, ist jedenfalls kein wirklich neues Phänomen, nur hat das die letzten Jahrzehnte außeruniversitär kaum jemanden interessiert.