Minou hat geschrieben:Minou hat geschrieben:Allerdings waren seine Twitter-Aktivitäten auch nie direkt fanbezogen, quasi niemals eine Antwort auf einen Fan-Tweet, niemals ein ´Like´, NIE etwas wirklich Persönliches, immer nur Promo und ab und zu ein Selfie oder eine leicht politische Äußerung.
Laudine hat geschrieben:Oh, so stimmt das nicht. Anfangs hat er durchaus geliked, aber nach den ersten Eifersüchteleien wurde das als erstes eingestellt - ein Warnschuss, der nicht ankam.
War vielleicht zu selten und zu exklusiv. Ich war ja bei seiner allerersten Twitterphase nicht dabei, aber allzuoft hat er wohl auch anfangs nicht reagiert. Hätte er es weiter getan, wäre es -vielleicht- zur Normalität geworden...
Na ja, das ist aber alles auch relativ. Seit er bei Twitter ist, ist er gleichzeitig in seiner arbeitsintensivsten Phase und im Zweifel bevorzuge ich, dass er stundenlang probt oder dreht, statt sich täglich zeitintensiv den Sozialen Medien zu widmen. Ansonsten muss er es deligieren - und dann ist es ja auch nicht mehr "persönlich", wie gewünscht.
Minou hat geschrieben:Laudine hat geschrieben:Ansonsten war und ist es ganz sicher nicht Richards Stil ein Selfie vom Strand zu tweeten.[/b]
Also, an Selfies war ja in der Vergangenheit kein Mangel, es gab auch welche mit Strand, natürlich NICHT in knapper Badebux, aber das hätte auch wirklich niemand erwartet, oder?
Gerade die Selfies sind zum Teil sehr heftig und dann - was in der Natur der Sache liegt - sehr persönlich "zerrissen" worden. Mit Cybersmile im Blick wurde da mehr als einmal der Tatbestand des Mobbings erfüllt, aber für eine Persönlichkeit der Öffentlichkeit werden dann schnell neue Maßstäbe konstruiert.

Wer von uns würde das schon alles gern jedesmal über sich lesen.
Minou hat geschrieben:Laudine hat geschrieben:Aber seinen Humor und das, was ihm wichtig ist und was ihm gefällt, haben seine Tweets sehr wohl abgebildet. Dass das alles nicht plakativ ist, ist nach meinem Gefühl sehr authentisch und hat mich persönlich immer angesprochen, aber es ist schon auch ein Teil des Problems, da mißverständnisanfälliger.
Das ist wahr. Und auch hier muss ich sagen, dass es alles immer eine einseitige Geschichte war und nie eine Konversation entstand. Und seine zahlreichen Löschaktionen fand ich von Anfang an fragwürdig und zum Teil einfach ungeschickt. So kann man Diskussionen im Fandom natürlich auch lostreten und befeuern.
Sicher, aber ich erwarte nicht, dass "Super-Richard" alles gut und richtig und genauso macht, wie es mir gefällt. Wie im wirklichen Leben, muss man auch mal wegstecken können, dass jemand nicht alles so macht, wie ich es mir erträume. Wir machen ja auch nicht alles richtig, aber wieviel ändert sich dadurch, dass uns jemand ununterbrochen kritisiert oder einfach mal unterstellt, dass wir nicht intelligent genug sind?

Zum gelungenen Miteinander gehört auch, auch selbst einmal nachzugeben und zu akzeptieren. Und ganz ehrlich: Wie ertragreich sind denn die "Diskussionen" im Fandom wirklich - egal, ob Richard mittut oder nicht. Ich behaupte mal frech, dass ich inzwischen so manchen Bloggbeitrag und Tweet für andere im Fandom übernehmen könnte und niemand würde es merken.
Abgesehen davon: So hart es klingt und vielleicht auch die eine oder andere Illusion zerstört, wenn man sich über "Likes", "Retweets" oder gar "Antworten" von anderen Celebs via Twitter freut. Deshalb führt man keine Konversation mit dem dahinter stehenden Menschen oder kommt ihm tatsächlich näher.

Mit 140 Zeichen entsteht keine Konversation. Leland hat seinen Twitteraccount super im Griff, aber kommen wir ihm deshalb wirklich näher?
Das Twitter nicht Richards Medium ist, war und ist ziemlich offensichtlich. Sobald er Zeit hat und sich nimmt, längere Texte zu verfassen, wird das überdeutlich. Aber würde und könnte er das regelmäßig machen, dann würde sich alles dorthin verlagern, da habe ich keinerlei Illusionen mehr.

Genauso wird es nicht wieder so "wie früher", wenn Richard sich ganz aus den Sozialen Medien zurückziehen sollte.
