cunitia hat geschrieben:
Maike hat geschrieben:
Was ich nicht verstehe - man möchte als Schauspieler doch das Resultat der ganzen Arbeit sehen, oder ? Sehen, ob die Figur so rüberkommt, wie sie gedacht war ?

keine Ahnung warum viele damit ein Problem haben. Das Resultat möchte man doch wirklich auch sehen, oder??? Könnte mir aber auch vorstellen, dass man seine eigene Arbeit nicht objektiv beurteilen kann - schließlich basiert die Rolle, die man spielt - na ja - sagen wir mal zu 50% auf dem Plan Anderer (Regiesseur, Drehbuchautor, Editor ....) und nur der Rest auf das Können, Darstellungsweise und Herzblut eines selbst.
Ich will mich jetzt auf keinen Fall als Expertin darstellen, aber wenn ich eine Übersetzung mache, dann ist das für mich auch ein ganz intimer Prozess des Auseinandersetzens mit der Vorlage. Den ich sehr genieße und der wie ein Droge ist. Habe ich jedoch die Entsprechung zu Papier gebracht, ist das Kapitel für mich abgeschlossen. Tue mir sogar absolut schwer damit, wenn ich Korrektur lesen muß. Ich will den Text einfach nicht mehr sehen. Schluß aus! Die Sache ist Vergangenheit.
So ungefähr muß es den Schauspielern gehen. Man erinnert sich gern an den Prozeß, das Ergebnis ist jedoch Geschichte. Ende von :besser: