Ich habe "Gegenschlag" jetzt angefangen - und find's recht spannend.

Ich kann mir RA eigentlich sehr gut als John Porter vorstellen, von Selbstvorwürfen zermürbt...

Der arme Mann

- dem wurde wirklich übel mitgespielt!

Übrigens stammte er (und seine Familie) ursprünglich aus NOTTINGHAM!

Noch ein Zeichen?
Ich bin jetzt erst an der Stelle, wo JP zu seinem Treffen mit dem Terroristen aufbricht. Aber bis jetzt haben sie - zumindest, was man in der Zusammenfassung bisher von der Handlung des Films weiß - schon einiges umgebaut. Nicht nur, daß JPs Abstieg eigentlich 5 Jahre gedauert hat, bis er dann für die nächsten 12 Jahre auf der Straße gelandet ist. Im Buch ist er jetzt 45 - das haben sie im Film ja wohl gestrafft? Außerdem geht es in der alten und der neuen Geschichte um eine Geiselbefreiung in Beirut, das haben sie ja offenbar in den Irak verlegt.

Und wenn der Film wirklich mehr Substanz haben soll, dann könnte ich mir gut vorstellen, daß man 6 Stunden damit füllen kann - die mißglückte alte Geiselbefreiung, JPs Abstieg, Perrys Aufstieg und dann die neue Geschichte - das wird Zeit brauchen, wenn's interessant gemacht sein soll. (Zum Vergleich: Jack Bauer hat in "24 - Redemption" gerade zwei Stunden in Echtzeit dafür gebraucht, 14 Kinder 5 km durch den Dschungel zu führen...)
Ich fürchte bloß,
die zwei verlorenen Finger wird JP wirklich haben müssen, das ist nämlich das Zeichen, an dem der Terrorist ihn nach all der Zeit zweifellos wiedererkennt und sich deshalb bereit erklärt, mit ihm zu reden.

So wie's übrigens aussieht (ich bin ja noch nicht sehr weit gekommen), hat Perry damals vermutlich
die drei SAS-Soldaten selbst erschossen und ist geflüchtet, wahrscheinlich, weil sie ihn vorher ausgelacht hatte. Zutrauen würde ich's ihm jedenfalls. Außerdem war er dagegen, daß JP nach Beirut zurückgeht und mit dem Terroristen spricht, wo er vermutlich rausfinden wird, was tatsächlich passiert ist. Und kaum hat JP das MI6-Gebäude verlassen, wird auch schon ein Mordanschlag auf ihn verübt...
Wenn meine Vermutung stimmt, frage ich mich allerdings, ob Chris Ryan selbst bei seinem mißglückten Einsatz irgendein Trauma erlitten hat.

Das wäre nach "Ultimate Force" dann schon die zweite Geschichte, in der die SAS (ok, Perry kommt eigentlich von außen) bei einem Einsatz mit voller Absicht ihre eigenen Leute erschießt...

Da JP ja vom MI6 eingestellt und überprüft wird, hätte man da natürlich auch ein Crossover zu Spooks machen können und Lucas North hätte sich dann quasi selbst angeworben...
