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 Betreff des Beitrags: Re: Folge 8
BeitragVerfasst: 09.11.2010, 12:45 
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Dwarf's beard cleaner
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Diesen Satz kann ich voll und ganz unterstreichen und kann auch damit leben: There are still lots of things unanswered about John re William Blake, Vaughn, and Dakar. But that’s OK with me. John will always be an enigma and fans will be conversing about ‘who he really was’ for years to come.

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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 09.11.2010, 12:45 


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 Betreff des Beitrags: Re: Folge 8
BeitragVerfasst: 09.11.2010, 13:15 
Ich habs immer noch nicht gesehen, sondern jetzt gerade, nachdem ich vom Büro heimkam, mal alle Komentare hier und auf C19 gelesen. Bis auf den Clip von der Szene auf dem Dach kenne ich noch nichts und werde mir auch nichts angucken, bis mal Andromeda oder Fjella oder eine andere von euch wieder hier sind. Der Clip hatte mir schon die Tränen in die Augen getrieben und ich habe heute Nacht was Wirres davon geträumt, was, weiß ich nicht mehr genau.

Man scheint sich einige zu sein, dass es brilliant gespielt war von Richard, aber das kann mich nicht wirklich trösten, vielleicht nur in dem Sinne, dass das eine Großteil der anderen Schauspieler vermasselt hätte.

Selbstmord war die einzige logische Folge, denn er wäre ja ins Gefängnis gekommen und er sagte, da würde er sterben.

:flenn: :flenn: :flenn: :flenn: :flenn: :flenn: :flenn:


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 Betreff des Beitrags: Re: Folge 8
BeitragVerfasst: 09.11.2010, 15:32 
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Dwarf's beard cleaner
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Ich hab mir jetzt die Folge angesehen, und was soll ich sagen: :sigh2:

Ich weiß, dass hier einige sind, die tief traurig darüber sind, dass die Figur des Lucas North zerstört worden ist. Und das wurde sie definitiv. Andererseits haben die Scriptwriter Richard einen Ausstieg bereitet, der seinesgleichen sucht. Jetzt nachdem die gestrige Folge zu Ende ist, hat man natürlich ein Problem damit, die Staffel 7 und 8 anzuschauen, ohne dabei den Verräter und Killer John Bateman zu sehen. Aber Hej, muss man das? Man kann das auch einfach mal so stehen lassen und nach vorne schauen....
Ich für meinen Teil habe kein Problem damit, mir die alten Folgen anzugucken. Das liegt vielleicht auch daran, weil ich Richard als Schauspieler sehen will und nicht Lucas North und seine Aktion als Superspion.
Das Lucas aus Russland mit einigen Problemen zurückkam, hat man gesehen. In der letzten Folge wurde der Bogen sehr schön dazu gespannt und viele Dinge leuchteten einem ein. Die vermeintlichen Plotholes, die manche mehr und manche weniger sehen, sind für mich nach dem Gespräch Lucas/Ruth und Lucas/Harry eigentlich nebensächlich. Viel wichtiger sind für mich die Aussagen, dass jede einzelne Person nicht mehr das eigene Leben leben darf, sondern immer in verschiedenen Identitäten gefangen ist. Die Frage stellt sich auch immer, ist ein Mord im Namen der Königin genehm und angebracht, aber sonst nicht???? Wie heißt es immer so schön: Der Freiheitskämpfer von heute, ist der Terrorist von morgen. Insofern erinnere ich an Folge 1 wo Vaughn von der Weltherrschaft spricht. Die beiden hatten wohl einiges vor....
Letztendlich aber war John Bateman kein schlechterer Mensch als Harry Pierce - das war für mich am Ende klar. Gefangen in Identitäten, Gefängnisaufenthalten und Verrat. Traurig, traurig seine Suche nach der wahren Liebe und am Ende alles verloren. Was anderes als Selbstmord kam nicht in Frage. Ich denke, dass er durch Maya versucht hat, an alte Zeiten und alte Identitäten anzuknüpfen, aber immer auch wissend, dass das wohl nicht klappen kann und trotzdem verzweifelt daran festgehalten hat.

Meine Highlights der gestrigen Folge:
Die Gespräche zwischen Lucas und Ruth.
Spoiler: anzeigen
Als er ihr die Spritze gibt und sie denkt sie stirbt und er sie tröstet, das war einfach phänomenal gespielt von beiden. Gänsehaut ist gar kein Ausdruck dafür. Für mich die intensivste Szene.

Als Maya stirbt und der tiefe Schmerz von Lucas. Da stieg mir das Wasser in die Augen! :bibber: :bibber: :bibber:
Der Showdown von Lucas und Harry und dann: I'm nothing! :bibber:
Wie Ruth weinte, war herzerweichend.....

Also, alles in allem eine absolut geniale Staffel. Es gab einige Meinungen, dass es mutig von der BBC war ihren Superhelden so zu demontieren. Ja, das war es. Es gab genug Aufschrei bei einigen. Trotzdem war es für mich eine tolle Wendung und passte gut zu der Figur des unberechenbaren Lucas, der zerstört aus Russland wiederkam. Ein Superheld, der immer wieder die Welt rettet und dies dann auch noch in Staffel 10 und 11 wäre doch recht einfallslos gewesen.
Insofern hat Richard alles bekommen was er wollte. Einen guten nicht grausamen Tod, an den wir lange denken werden.

Hab ich schon gesagt, dass ich Richards schauspielerische Leistung überirdisch gut fand. Und wenn ich ihn nicht schon so verehren würde, würde ich es spätestens nach dieser Staffel tun. :milest: :rawelove:

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 Betreff des Beitrags: Re: Folge 8
BeitragVerfasst: 09.11.2010, 16:21 
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Percy's naughty little barfly
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Caderousse hat geschrieben:
Diesen Satz kann ich voll und ganz unterstreichen und kann auch damit leben: There are still lots of things unanswered about John re William Blake, Vaughn, and Dakar. But that’s OK with me. John will always be an enigma and fans will be conversing about ‘who he really was’ for years to come.


Dieser Satz zeigt sehr gut, warum ich gerade so unglaublich wütend, frustriert und verzweifelt bin. Denn Lucas ist der Charakter, den ich liebe, John wäre jemand, den ich nur verachten kann. So weit, dass mich nicht einmal Mayas Sterbeszene in irgendeiner Weise berührt. Jetzt haben die Autoren bestimmt, dass es Lucas nie gegeben hat und alle scheinen das völlig kritiklos zu akzeptieren. So als ob euch allen ja schon immer klar war, dass Lucas von Grund auf schlecht war und sich nur 15 Jahre lang verstellt hat. Anscheinend gehöre ich zu den ganz wenigen, die das Drehbuch in Frage stellen, vielleicht bin ich auch zu dumm, um die raffinierte Logik dahinter zu erkennen. Für mich steht allerdings fest, dass ich über einen JB nicht diskutieren will oder kann und mich deshalb von vielen Foren verabschieden muss. Das tut wirklich weh, aber wenn ich Lucas und JB nicht als zwei voneinander getrennte Personen betrachten darf, dann schmerzt mich das noch viel mehr.

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 Betreff des Beitrags: Re: Folge 8
BeitragVerfasst: 09.11.2010, 16:40 
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Mill overseer & Thorins Schneewittchen
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Anne008 hat geschrieben:
Das tut wirklich weh, aber wenn ich Lucas und JB nicht als zwei voneinander getrennte Personen betrachten darf, dann schmerzt mich das noch viel mehr.


Aber genau das tue ich. Lucas war real für fünfzehn Jahre und wenn Vaughn ihm nicht über den Weg gelaufen wäre, wäre er es geblieben. Lucas war keine Täuschung so wie Connie die loyale Agentin eine Täuschung war. Lucas kann nicht von Grund auf schlecht sein, weil wir wissen, dass er viel Gutes getan hat, darum haben auch seine Kollegen ungläubig um ihn getrauert. Er war John bevor er Lucas würde und im Laufe der Staffel 9 hat John dann wieder mehr und mehr die Oberhand gewonnen. Aber selbst am Ende war noch etwas von Lucas da, der Ruth getröstet hat, als sie glaubte zu sterben und der letztlich Harry nicht erschießen konnte, sondern sich selbst gerichtet hat. Für John empfinde ich keine Verachtung. Er tut mir Leid, weil er so verzweifelt und völlig außer sich war. Und RA gibt einen großartigen baddie, aber das wussten wir ja schon immer. Wenn Guy der vielgeliebte conflicted baddie war, dann ist John das noch viel mehr. ;)

Ob ich glaube, dass so ein Hin- und Herspringen zwischen zwei Persönlichkeiten aus den genannten Motivationen möglich ist, steht auf einem anderen Blatt. 8)

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 Betreff des Beitrags: Re: Folge 8
BeitragVerfasst: 09.11.2010, 16:58 
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Percy's naughty little barfly
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Maike hat geschrieben:
Anne008 hat geschrieben:
Das tut wirklich weh, aber wenn ich Lucas und JB nicht als zwei voneinander getrennte Personen betrachten darf, dann schmerzt mich das noch viel mehr.


Aber genau das tue ich. Lucas war real für fünfzehn Jahre und wenn Vaughn ihm nicht über den Weg gelaufen wäre, wäre er es geblieben. Lucas war keine Täuschung so wie Connie die loyale Agentin eine Täuschung war. Lucas kann nicht von Grund auf schlecht sein, weil wir wissen, dass er viel Gutes getan hat, darum haben auch seine Kollegen ungläubig um ihn getrauert. Er war John bevor er Lucas würde und im Laufe der Staffel 9 hat John dann wieder mehr und mehr die Oberhand gewonnen. Aber selbst am Ende war noch etwas von Lucas da, der Ruth getröstet hat, als sie glaubte zu sterben und der letztlich Harry nicht erschießen konnte, sondern sich selbst gerichtet hat. Für John empfinde ich keine Verachtung. Er tut mir Leid, weil er so verzweifelt und völlig außer sich war. Und RA gibt einen großartigen baddie, aber das wussten wir ja schon immer. Wenn Guy der vielgeliebte conflicted baddie war, dann ist John das noch viel mehr. ;)

Ob ich glaube, dass so ein Hin- und Herspringen zwischen zwei Persönlichkeiten aus den genannten Motivationen möglich ist, steht auf einem anderen Blatt. 8)


Für viele mag das so funktionieren, aber für mich halt nicht. Für mich geht es nur, wenn JB nie existiert hat und diese ganze idiotische Geschichte gar nicht passiert ist. Ich hab' das auch vorhin falsch ausgedrückt: ich kann über diesen JB nur als Ergebnis eines Drogenrausches oder von Gehinwäsche diskutieren. Und neben dieser Wahnvorstellung gibt es den echten Lucas.

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 Betreff des Beitrags: Re: Folge 8
BeitragVerfasst: 09.11.2010, 17:02 
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Maike hat geschrieben:
Lucas war real für fünfzehn Jahre und wenn Vaughn ihm nicht über den Weg gelaufen wäre, wäre er es geblieben. Lucas war keine Täuschung so wie Connie die loyale Agentin eine Täuschung war. Lucas kann nicht von Grund auf schlecht sein, weil wir wissen, dass er viel Gutes getan hat, darum haben auch seine Kollegen ungläubig um ihn getrauert. Er war John bevor er Lucas würde und im Laufe der Staffel 9 hat John dann wieder mehr und mehr die Oberhand gewonnen. Aber selbst am Ende war noch etwas von Lucas da, der Ruth getröstet hat, als sie glaubte zu sterben und der letztlich Harry nicht erschießen konnte, sondern sich selbst gerichtet hat. Für John empfinde ich keine Verachtung. Er tut mir Leid, weil er so verzweifelt und völlig außer sich war. Und RA gibt einen großartigen baddie, aber das wussten wir ja schon immer. Wenn Guy der vielgeliebte conflicted baddie war, dann ist John das noch viel mehr. ;)

Ob ich glaube, dass so ein Hin- und Herspringen zwischen zwei Persönlichkeiten aus den genannten Motivationen möglich ist, steht auf einem anderen Blatt. 8)

Danke Maike, du sprichst gerade das aus was ich denke. Lucas hat existiert, 15 Jahre und auch bis zuletzt war er nie ganz weg. Als Ruth Lucas fragt, ob er überhaupt wisse, was sich hinter Albany verbirgt, oder als der "Ober-Chinese" meint, dass das, was Lucas im Gegenzug für Albany möchte, ganz schön wenig sei, da blitzt er immer wieder durch. Ich denke man kann die´beiden nicht trennen und man muss aber auch den"alten" Lucas nicht vergessen. Wenn ich mir die früheren Staffeln ansehen werde, dann versuche ich den Lucas zu sehen, den John anstelle des von ihm ermordeten Lucas sein wollte. Und auch wenn es schwierig ist, sich hier auszudrücken, aber ich glaube, in John war auch viel gutes, eben der Lucas, den wir von ihm zu sehen bekommen haben, es war seine Art Buse zu tun und ich glaube das hat er. Denn seien wir mal ehrlich, er hätte bestimmt wieder auf irgendeine Art und Weise zu seinem früheren Leben und ich zurückkehren können, wenn nicht doch was gutes in ihm gesteckt hätte.

@ Caderousse
Klasse Post, kann nicht anders als dir voll und ganz zustimmen. :daumen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Folge 8
BeitragVerfasst: 09.11.2010, 17:12 
Für mich ist "John" nie Realität geworden, weil er für mich das Prdukt eines schlechten Drehbuchs war und ist. Der Lucas, der Sarah Caulfield entgegenschleudert, dass sie ihn anekelt, soll in seiner Vergangenheit ein Bombenleger gewesen sein? Nachdem sowohl Lucas als auch John fiktive Personen sind, nehme ich mir das Recht heraus, die Person John Bateman auszublenden und finde mich dabei auch nicht realitätsfern, jedenfalls nicht realitätsferner als die Drehbuchschreiber von Staffel 9. Es geht mir nicht darum, dass ich einen lieben Lucas hätte haben wollen, der einen Heldentod stirkbt oder so. Ich hätte durchaus mit einem geschädigten Lucas - 8 Jahre Gefängnis sind sicherlich eine gute Begründung - leben können. Ich versuche daher nicht, psychologisch zu rechtfertigen, was für mich einfach dämlich ist. Der Selbstmord ist dann wohl noch das Logischste an der Geschichte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Folge 8
BeitragVerfasst: 09.11.2010, 17:18 
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Auch wenn es zuerst enttäuschend war, weil viele von uns an eine Verschwörung geglaubt haben die in Folge 8 aufgedeckt wird, es spielt letztlich keine Rolle wer genau hinter den Dakar-Anschägen steckt. Wichtig ist, dass John dazu in der Lage war, dass er es bereut hat und Buße getan hat als Lucas und dass es Lucas erpressbar macht. Für mich ist es wichtig, dass Lucas Geheimnis etwas wirklich Schlimmes war, das macht sein Handeln nachvollziehbar. In die Portokasse zu greifen hätte nicht gerecht. Alles, auf das "tell Harry, he will understand" zugetroffen hätte, hätte nicht gereicht.

Und was Albany war, ist auch nicht wichtig, es war nur das Werkzeug um zu zeigen wie Lucas und auch Harry zum Verräter wurden. Sicher hatte man um beide Sachen einen Plot stricken können, Malcolms Mutter hätte die Dakar-Anschläge in Auftrag geben können, weil die Frau des Botschafters sie beim Bingo geschlagen hat, oder sie hätten ein voll entwickeltes Virus freisetzten können, dass nur Weiße und keine Chinesen befällt - das wäre eben eine andere Geschichte gewesen. :nix: Ich hätte sowas erwartet, in 8.7 ging es ja nun um die Atombombe in London und in 8.8 um den drehenden Krieg zwischen Indien und Pakistan - ich bin froh, dass es diesmal keine akute Bedrohung war.

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 Betreff des Beitrags: Re: Folge 8
BeitragVerfasst: 09.11.2010, 17:22 
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Registriert: 06.04.2010, 21:22
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Marian hat geschrieben:
Für mich ist "John" nie Realität geworden, weil er für mich das Prdukt eines schlechten Drehbuchs war und ist. Der Lucas, der Sarah Caulfield entgegenschleudert, dass sie ihn anekelt, soll in seiner Vergangenheit ein Bombenleger gewesen sein? Nachdem sowohl Lucas als auch John fiktive Personen sind, nehme ich mir das Recht heraus, die Person John Bateman auszublenden und finde mich dabei auch nicht realitätsfern, jedenfalls nicht realitätsferner als die Drehbuchschreiber von Staffel 9. Es geht mir nicht darum, dass ich einen lieben Lucas hätte haben wollen, der einen Heldentod stirkbt oder so. Ich hätte durchaus mit einem geschädigten Lucas - 8 Jahre Gefängnis sind sicherlich eine gute Begründung - leben können. Ich versuche daher nicht, psychologisch zu rechtfertigen, was für mich einfach dämlich ist. Der Selbstmord ist dann wohl noch das Logischste an der Geschichte.


Danke! :kuss:
Mir hilft das so sehr, dass wenigstens ein paar auch diesen Weg gehen wollen und dieselben Probleme haben mit dem Drehbuch.
Und über den Selbstmord werde ich mich jetzt nicht weiter aufregen, denn den hat's gar nicht gegeben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Folge 8
BeitragVerfasst: 09.11.2010, 17:36 
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Anne008 hat geschrieben:
Marian hat geschrieben:
Für mich ist "John" nie Realität geworden, weil er für mich das Prdukt eines schlechten Drehbuchs war und ist. Der Lucas, der Sarah Caulfield entgegenschleudert, dass sie ihn anekelt, soll in seiner Vergangenheit ein Bombenleger gewesen sein? Nachdem sowohl Lucas als auch John fiktive Personen sind, nehme ich mir das Recht heraus, die Person John Bateman auszublenden und finde mich dabei auch nicht realitätsfern, jedenfalls nicht realitätsferner als die Drehbuchschreiber von Staffel 9. Es geht mir nicht darum, dass ich einen lieben Lucas hätte haben wollen, der einen Heldentod stirkbt oder so. Ich hätte durchaus mit einem geschädigten Lucas - 8 Jahre Gefängnis sind sicherlich eine gute Begründung - leben können. Ich versuche daher nicht, psychologisch zu rechtfertigen, was für mich einfach dämlich ist. Der Selbstmord ist dann wohl noch das Logischste an der Geschichte.


Danke! :kuss:
Mir hilft das so sehr, dass wenigstens ein paar auch diesen Weg gehen wollen und dieselben Probleme haben mit dem Drehbuch.
Und über den Selbstmord werde ich mich jetzt nicht weiter aufregen, denn den hat's gar nicht gegeben.


Und wie bezeichnest du es sonst, wenn sich jemand in den Tod stürzt? :scratch:

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 Betreff des Beitrags: Re: Folge 8
BeitragVerfasst: 09.11.2010, 17:47 
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re letzte Szene zwischen Lucas und Harry
Anne008 hat geschrieben:
Und was Selbstmord angeht, denke ich das es durchaus Situationen gibt, in denen es der einzig verbleibend Ausweg ist! Und bei Lucas war das auch so! Entweder er tötet Harry (dann wäre er wirklich böse), oder sich selbst.[/quote

Tut,mir leid, aber das hätte er sich halt alles vorher überlegen müssen. Vor so viel weinerlichem Selbstmitleid kann ich keine Achtung haben. Deshalb werde ich mir die Szene gar nicht erst ansehen.

Naja, also wenn man sich was nicht ansieht, dann sollte man auch nicht allzu sehr ein Urteil darüber anmaßen.
Ich fand es nicht weinerlich, es erklärt, wieso er es quasi tun "muss", denn die einzig andere Option ist erneutes Gefängnis und da er zugibt das nicht noch einmal durchstehen zu können ....

Zudem weiss ich nicht, ob man Selbstmord als feige ansehen soll/kann, schwieriges Thema.

re Heldentod
Ich glaube in China wird es auch als ehrenhafter Ausweg angesehen. Und ich meine mich zu erninnern, dass zurückgekehrte Kamikaze-Flieger sogar Probleme damit hatten, weil sie nicht ehrenhaft ihr Leben gegeben zu haben und sich deswegen schämten. Aber das nur so am Rande.

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 Betreff des Beitrags: Re: Folge 8
BeitragVerfasst: 09.11.2010, 17:50 
Selbstmord, time4tea. .. Und die Szene im Clip... oh.. Mann...
Vielleicht ist Richard zum Fluch geworden, dass es nicht viele Schauspieler gibt, die zerrissene Charaktere so gut rüberbringen können.

Ich weiß, das hört sich jetzt sehr unlogisch an, aber wenn ich die Folgen von Staffel 9 gucke, dann werde ich die wahrscheinlich mit mehr emotionalem Abstand gucken können, weil in meinem Kopf im Hintergrund das Schild "Schlechtes Script" ist. Da werde ich dann Richards schauspielerische Leistung bewundern können, aber es wird sich unterscheiden von dem, wie ich vorher geguckt habe.
Ich habs ja schonmal gesagt, ich bin jemand, der in Bücher und Filme reinkriecht - und mir werden auch nach dem xten Mal N&S noch die Augen feucht - und deswegen kann ich auch nicht alles gucken; ich träume dann schlecht. Dann gibt es wieder Filme, die ich zwar beeindruckend finde, die mich aber emotional nicht soooo berühren. Ich schaue gerade HdR, das ich klasse finde, das mich aber bis auf wenige Szenen mit Aragorn, Boromir oder Faramir nicht wirklich tief berührt. Ich vermute mal, so ähnlich wird es mir mit dem Lucas/John von Staffel 9 gehen (müssen).
Mal sehn, vielleicht werde ich ja alles zurücknehmen, wenn eine liebe Boardschwester bei mir war, wir dann zusammen gelitten und 10 Packungen Taschentücher verbraucvht haben.

Im Moment kann ich es etwas mit Humor nehmen so nach dem Motto - Mann, was sind die doof!

Im Moment hab ich ein Lucas Wallpaper und das behalte ich erstmal.


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 Betreff des Beitrags: Re: Folge 8
BeitragVerfasst: 09.11.2010, 18:02 
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@ Marian
Soll ich mal schnell in den Zug springen und wir schauen es gemeinsam an?
Ich bin auch sehr nah am Wasser gebaut und brauche nur in was bewegendes reinzuzappen und schon können Dämme brechen und Sturzbäche fließen. Wie gesagt, mir geht das Ende dieser Staffel auch sehr nahe und ich grüble darüber nach und versuche es "zu verdauen", aber für mich wird Lucas dennoch ein ehrenhafter Mensch bleiben, zumindest der Lucas, den wir zuvor als Lucas kannten. :sigh: Der ist und wird :held: bleiben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Folge 8
BeitragVerfasst: 09.11.2010, 18:09 
:kuss: Ja, komm sofort her. Das Gästezimmer ist für dich reserviert, Schoki und Tempos liegen bereit. Mir gehts wie dir, Lucas bleibt für mich Lucas, da kommt auch nicht der Gedanke an John auf.


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