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BeitragVerfasst: 16.01.2018, 19:22 
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Mill overseer & Head of the Berlin Station
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Zwei Minimalerwähnungen in der lokalen Presse in unterschiedlichen Kontexten:

Zitat:
16.01.2018

Filmfestspiele in Berlin
Filmemacher aus Babelsberg: Auf die Hunde gekommen

von Jana Haase

Jagdfieber. Die Babelsberger Regie-Studentin Sophia Bösch erzählt in „Rå“ die Geschichte eines Mädchens in Nordschweden, das Anerkennung in der männlich dominierten Jägerszene sucht (Bild oben). Eröffnet wird das Festival mit dem Puppentrickfilm „Isle of Dogs – Ataris Reise“ von Wes Anderson, einer Koproduktion mit Studio Babelsberg (unten links). Das Festival zeigt auch „Das schweigende Klassenzimmer“, für den Szenen im Studio entstanden sind.

Bei den diesjährigen Filmfestspielen in Berlin sind auch Filmschaffende aus Babelsberg wieder vertreten. Noch steht nicht das ganze Programm. Ein Überblick.

Potsdam - In einem Monat werden die 68. Internationalen Filmfestspiele in Berlin eröffnet. Und auch in diesem Jahr sind Filmschaffende aus Potsdam und Babelsberg wieder mit dabei, wenn auch – bislang – nicht so prominent wie in früheren Jahren, wo teils mehrere Studio-Babelsberg- Produktionen im Wettbewerb um die „Goldenen Bären“ liefen. Am diesjährigen Eröffnungsfilm ist Babelsberg aber wieder beteiligt: „Isle of Dogs – Ataris Reise“ heißt der Puppentrickfilm des US-amerikanischen Regisseurs Wes Anderson, der damit nach dem oscarprämierten „Grand Budapest Hotel“ zum zweiten Mal mit Babelsberg zusammenarbeitete. Zwar fanden die Dreharbeiten in London statt, die Babelsberger Studiochefs Christoph Fisser, Henning Molfenter und Carl L. Woebcken sind aber Executive Producer, auch die Modelle sind teils hier entstanden.
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Erzählt wird in dem Film die Geschichte des Jungen Atari, des zwölfjährigen Pflegesohns des korrupten Bürgermeisters der Stadt Megasaki City. Als der Bürgermeister verfügt, dass alle Hunde auf eine riesige Mülldeponie namens „Trash Island“ verbannt werden, macht sich Atari allein auf den Weg und die Suche nach seinem Hund Spots. Regisseur Anderson konnte für die Sprechrollen viele prominente Schauspieler gewinnen: Mit dabei sind unter anderem Greta Gerwig, Jeff Goldblum, Scarlett Johansson, Harvey Keitel, Bill Murray, Edward Norton, Yoko Ono und Tilda Swinton.

Einen großen Auftritt hat auch die Filmuniversität Babelsberg: Der Film „Rå“ – zu Deutsch: Roh – der Filmuni-Studentin Sophia Bösch feiert seine Weltpremiere in der Berlinale-Reihe „Perspektive Deutsches Kino“. Die Regisseurin erzählt eine Geschichte aus Nordschweden: Die 16-jährige Linn will in die Gemeinschaft der Jäger um ihren Vater aufgenommen werden, erkennt aber nach und nach, dass sie nie wirklich dazugehören wird. Es geht um das Erwachsenwerden und darum, wie schwer es ist, als Frau in einer Männergemeinschaft mit tradierten Hierarchien seinen Platz zu finden, heißt es in der Ankündigung des Festivals.

Im Studio Babelsberg gedreht wurde auch für das Drama „Das schweigende Klassenzimmer“ von Regisseur Lars Kraume („Der Staat gegen Fritz Bauer“). Der Film feiert in der Reihe Berlinale Special Gala seine Weltpremiere. Erzählt wird eine Geschichte aus dem Jahr 1956 in Eisenhüttenstadt – damals hieß die Stadt Stalinstadt. Zwei Abiturienten erfahren bei einem Kinobesuch in Westberlin vom Aufstand in Ungarn und beschließen daraufhin gemeinsam mit ihren Mitschülern, eine symbolische Schweigeminute abhalten. Das ruft die Staatssicherheit auf den Plan, die mit rigorosen Mitteln versucht, die Schüler zum Verrat der „Schuldigen“ zu bewegen. Im Studio Babelsberg entstanden Szenen, die in Westberlin spielen – gedreht wurde dafür in der neuen Außenkulisse „Berliner Straße“. Die Story basiert auf einer wahren Geschichte, die sich so allerdings in Storkow zugetragen haben soll.

Storkow oder Berlin: Zwischen diesen beiden Orten ist Sunny, der Held des Films „Storkow Kalifornia“ hin- und hergerissen. Der Outlaw, gespielt von Daniel Roth, steht zwischen seiner Mutter und seiner neuen Liebe, gespielt von Lana Cooper („Tiger Girl“). Regisseur Kolja Malik ist zwar aus der Region, Regie studiert er allerdings an der Filmakademie Baden-Württemberg.

Zu erwarten sind Babelsberger Beiträge auch für die in den vergangenen Jahren gewachsene neue Sektion „Berlinale Drama Series Days“. Die dem zunehmend wichtigen Serienformat gewidmete Reihe ist seit 2017 im schicken Zoo-Palast zu Hause, das diesjährige Programm steht noch nicht fest. Deutsche Stoffe erzählen und damit ein weltweites Publikum erreichen – das gelang der Babelsberger Ufa erstmals 2013 mit dem Weltkriegs-Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“. Seitdem hat die Firma den internationalen Markt von Anfang an mit im Blick und war unter anderem mit der Ost-West-Spionage-Serie „Deutschland ’83“ im Ausland erfolgreich – für den Nachfolger „Deutschland ’86“ wurde im vergangenen Jahr in Potsdam gedreht (PNN berichteten). Gut möglich also, dass die ersten Folgen bei der Berlinale zu sehen sein werden. Auch für das Studio Babelsberg sind internationale Serien spätestens seit der 2015 hier entstandenen Staffel der US-Serie „Homeland“ wichtig geworden – im vergangenen Jahr wurde unter anderem für die nächste Staffel der US-Agentenserie „Berlin Station“ gedreht. Und dann ist da natürlich noch die Babelsberger Produktionsfirma X Filme mit der Krimiserie „Babylon Berlin“, für die im Studio Babelsberg 2016 eigens die neue Außenkulisse gebaut wurde und die national und international schon viel Kritikerlob einheimste – Free-TV-Premiere ist in diesem Herbst. Zwei Staffeln sind bereits im Kasten, Ende 2017 hatte Tom Tykwer, einer der drei Regisseure, gesagt, dass eine Fortsetzung in Planung sei. Vielleicht gibt es im Rahmen der Berlinale Neues.

Dass Tykwer beim Festival sein wird, ist bereits sicher: Der Regisseur, der mit seinen Filmen immer wieder am Potsdamer Platz zu Gast war – so eröffnete sein im Studio Babelsberg gedrehter Thriller „The International“ die Berlinale vor neun Jahren –, darf in diesem Jahr über die Bären-Preise mitentscheiden. Er leitet die internationale Jury, die alle Wettbewerbsfilme sichtet.


http://www.pnn.de/potsdam/1249827/


Zitat:
Medienboard auf Erfolgskurs

Mit „The Square“, „Una mujer fantástica“ und „Foxtrot“ stehen drei Medienboard-geförderte Filme auf der Shortlist für den Auslands-Oscar. Außerdem freut sich Medienboard-Chefin Kirsten Niehuus im MAZ-Gespräch über den Serienhype und erklärt, warum auch Til-Schweiger-Filme gefördert werden.


Artikel veröffentlicht: Dienstag, 16.01.2018 15:46 Uhr
Artikel aktualisiert: Dienstag, 16.01.2018 16:42 Uhr


Potsdam. Kirsten Niehuus, Jahrgang 1959, ist seit 2004 Medienboard-Chefin und wacht über 26,9 Millionen Euro.

Frau Niehuus, wir erleben derzeit einen Serienhype, immer mehr serielle Formate entstehen auch in der Region Berlin-Brandenburg. Wie wirkt sich das auf die Förderentscheidungen des Medienboards aus?

Kirsten Niehuus: Das Medienboard fördert weiterhin prioritär mehr Kinofilme als TV-Serien. Aber tatsächlich ist die Anzahl der Serien größer geworden in den vergangenen Jahren - denken wir beispielsweise an das erfolgreiche 1920er-Jahre-Crime-Epos „Babylon Berlin“, an die ARD-Serie „Das Verschwinden“ oder die Gangsta-Saga „4 Blocks“. Wir unterstützen allerdings nur Serien, die nicht von einem Sender oder einem Streamingdienst in Auftrag gegeben wurden. Klassische Auftragsproduktionen wie „Dark“ oder „Dogs of Berlin“, die Christian Alvart hier in der Region gerade dreht, sind 100 Prozent von Netflix finanziert. Bei solchen Produktionen besteht keine Möglichkeit, das Förderdarlehen an uns zurückzuzahlen. Und aus diesem Grund erhalten sie auch von uns kein Geld.

Wann ist das anders?

Bei „You are Wanted“ mit Matthias Schweighöfer zum Beispiel war das anders. Da hat die Firma Pantaleon die Serie produziert und sie dann an Amazon verkauft. Das heißt, sie haben Erlöse gemacht und konnten das Förderdarlehen an uns zurückzahlen. Insgesamt werden mehr Serien hier in der Hauptstadtregion gedreht, als wir fördern. Was uns trotzdem freut, wir unterstützen mit allem – nur nicht mit Geld.

Das Medienboard Berlin-Brandenburg hat für Filmförderung 26,9 Millionen Euro zur Verfügung. Die Potsdamer Institution fördert Kunst und Kommerz, Arthouse und Blockbuster sowie anspruchsvolle Serien. Hier ein paar aktuelle Beispiele.

Der Etat des Medienboards wird ja auch nicht größer. Jetzt müssen auch noch die Serien bedacht werden...

Klar knabbern an dem vorhandenen Fördertopf jetzt auch noch die Serienproduktionen – und die sind teuer. Berlin erhöht in diesem Jahr unseren Förder-Etat um 1,35 Mio. Euro – darüber freuen wir uns sehr! Auch in Brandenburg ist der gute Wille da, der Doppelhaushalt wird aber erst später beschlossen.

War „Homeland 5“ damals der Auslöser dafür, dass so viele Serien hier gedreht werden?

Absolut! Dadurch sind viele aufmerksam geworden und hierhergekommen: die amerikanische Serie „Counterpart“, die demnächst ausgestrahlt wird, ist hier gedreht worden, die Agentenserie „Berlin Station“ wird mittlerweile fortgesetzt. Das bedeutet, dass viele Leute aus der Branche voll beschäftigt sind und zwar auf hohem Niveau.


Wann ist es vorbei mit dem Trend?

Ich kann keine Anzeichen entdecken, dass dieser Trend bald vorbei sein wird. Die Sender sind daran interessiert, Marken zu etablieren, um Zuschauer an sich zu binden. Das wird perspektivisch weniger im analogen Fernsehen passieren, sondern in digitalen Verwertungskanälen wie Netflix, Maxdome oder Amazon. Und wie sagte Michael Douglas im Film „Behind the Candelabra“ so schön: „Too much of a good thing is wonderful.“ So funktioniert auch Seriengucken – ist etwas gut, will man mehr davon.

Wie reagiert der Kinofilm darauf?

Für viele Kinofilme sind Serien eine große Konkurrenz, weil sie sehr gut erzählt sind, gesellschaftspolitische Themen anreißen und auch in ihrer Visualität Neues zu bieten haben. Sowohl inhaltlich als auch formal kann zum Beispiel „4 Blocks“ mit Arthouse-Filmen mithalten. Es gibt eine große Schnittmenge von Leuten, die Arthouse-Filme und Serien gucken, deshalb ist es wichtig, dass sich das Kino als Ort auch neu erfindet. Insbesondere Arthouse-Theater sind längst mehr als bloße „Abspielstätten“ für Filme. Sie hegen und pflegen das besondere Kino, bieten vielfältige kulturelle Highlights von der Lesung bis zum Konzert und besondere Gastronomie, etwa mit Bio-Food aus der Region oder feinen Kaffee-Kreationen.

Jeden Donnerstag starten sehr viele Filme, die meisten verschwinden gleich wieder aus den Kinos. Wäre es nicht besser, weniger Filme mit größerem Budget zu fördern anstatt mit dem Gießkannen-Prinzip vorzugehen?

Wir haben das bereits gemacht und unsere Anzahl der geförderten Filme in den vergangenen zwei Jahren reduziert. Es gibt in Deutschland aber rund 400 Millionen Euro Fördermittel jährlich, da kann eine Förderinstitution allein natürlich nichts ausrichten. Wenn wir nicht fördern, gibt es mindestens zwei andere Regionen, die das dann machen.

Diskutiert wird oft die Gratwanderung zwischen Kunst und Kommerz: Warum werden Filme von und mit Til Schweiger gefördert? Wegen ihres Erfolges?

Auch Til-Schweiger-Filme sind manchmal ein Risiko – gelingen sie, zahlt er die Förderung zurück. Nur wenn er versucht, Genre zu machen, ist es schwierig, wie bei „Tschiller: Off Duty“ oder „Schutzengel“. Deutsche Actionfilme laufen im Kino nicht gut. Ich finde es aber wichtig, dass man das immer wieder versucht, bis es vielleicht einmal klappt. Anstatt sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen, versucht Til Schweiger immer etwas Neues. Und mal ehrlich: „Honig im Kopf“, ein Roadmovie mit Didi Hallervorden als alzheimerkranken Opa, der mit seiner Enkelin über die Alpen unterwegs ist, klang zunächst nicht gerade nach Mega-Blockbuster. Keiner hat absehen können, dass dieser Film mehr als sieben Millionen Zuschauer in die Kinos lockt!

Das Medienboard geht mit drei internationalen Koproduktionen ins Oscar-Rennen. Welche Voraussetzungen muss ein Film wie zum Beispiel „The Square“, der gerade den Europäischen Filmpreis gewann, haben, um gefördert zu werden?

Die Fördersumme muss in der Region ausgegeben werden, der Regionaleffekt also mindestens 100 Prozent betragen. Entweder wird hier gedreht, oder es sind Schauspieler oder andere Kreative dabei, die hier Steuern zahlen. Es ist auch möglich, dass die Postproduktion eines Films in der Region stattfindet. Die finale Mischung von „The Square“ etwa wurde bei Rotor Film in Babelsberg gemacht. Rund 30 Prozent unserer Fördersumme geht im Schnitt an internationale Koproduktionen.

Auf einer Diskussion beklagten kürzlich Absolventen der Babelsberger Filmuniversität, dass sie für ihre Projekte nicht genug Geld zusammen bekommen. Die Produzenten dagegen beklagten, dass sie keine oder nur sehr wenige mutige Stoffe auf den Tisch bekämen. Wie sehen Sie das?

An Mut mangelt es nicht. Das zeigen Filme wie „Tiger Girl“ von Jakob Lass und andere der von uns geförderten Abschluss- und Debütfilme von Absolvent*innen beider Filmhochschulen in der Region.

Von Claudia Palma


http://www.maz-online.de/Nachrichten/Kultur/Medienboard-auf-Erfolgskurs

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Verfasst: 16.01.2018, 19:22 


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BeitragVerfasst: 01.02.2018, 23:29 
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Mill overseer & Head of the Berlin Station
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Zitat:
9 fantastic TV shows you can't watch anywhere in the UK right now

By Morgan Jeffery and Ian Sandwell
30 January 2018

Long gone are the days when we'd happily sit and twiddle our thumbs while we waited a year, maybe even two, for TV shows to make their way across the Atlantic.

These days, we're spoilt. New episodes of our favourite series are almost always available within 24 hours, or, even better, simulcast with the US. Still, there are a few exceptions and here's a reminder of some real gems that still don't have a home in the UK.


1. American Crime

This critically-acclaimed but little-watched show just got cancelled in the US, which makes our chances of ever seeing it in the UK slimmer than ever.

And that's a tragedy, because American Crime is superb. An anthology series from 12 Years a Slave and Guerrilla writer John Ridley, each season looks at issue of race, class and gender through a different lens, with a cast including Felicity Huffman, Timothy Hutton and Penelope Ann Miller.

2. Berlin Station

This spy series starring Richard Armitage as a CIA agent, working undercover in Berlin to root out a mole, has earned a third season and decent reviews after debuting on US cable channel Epix in 2016.

It doesn't look as though it's tickled the fancy of any UK broadcasters, though... unless they're keeping their plans Top Secret.


3. Masters of Sex

Not a new show so much as an old favourite now looking for a new home, after Channel 4 / More4 opted to drop the Golden-Globe winner after two seasons.

The popular, pulpy How to Get Away with Murder faced a similar quandary, after Universal Channel UK declined to pick up its third season, before ending up on Netflix.

4. 9-1-1

Ryan Murphy, the busiest producer in TV, turns his attention to Los Angeles' first responders and their cases, including an rollercoaster stuck upside-down, with a strong cast including American Horror

It's every bit as glossily entertaining as you'd expect and only three weeks into its first season, Fox renewed the drama for a second season following strong ratings.

5. Future Man

This isn't the only Hulu show on the list, so we can only hope they all follow in the footsteps of The Handmaid's Tale and land on Channel 4 in the UK.

Created by Misfits' Howard Overman and executive-produced by Seth Rogen and Evan Goldberg, the comedy stars Josh Hutcherson as a janitor who has to save the world from aliens... and herpes. Hulu have renewed it for a second season after its mix of sci-fi and dumb humour proved a hit with fans.

6. Runaways

It seems odd that the latest hit Marvel show hasn't yet secured a UK broadcaster, unless everyone is worried about Marvel fatigue following Netflix's efforts and the continuing Agents of SHIELD, but someone should snap up Runaways as it's unexpected, fresh and diverse.

Hulu renewed the show for a 13-episode second season just before the season-one finale premiered in the US, so we can only hope someone grabs it for the UK and airs the whole season before the second launches.

7. Counterpart

A sci-fi spy thriller starring two JK Simmonses sounds like a pitch that can't fail and so it's proved, with the gripping and absorbing first episode – featuring Simmons as an agency functionary who learns about a parallel dimension (it's smarter than that sounds) – gaining stellar reviews and the coveted 100% rating on Rotten Tomatoes.

US network Starz were so confident that they were onto a winner that they ordered two episode seasons straight from the off, so we imagine it's just a matter of time before someone nabs it for the UK.

8. grown-ish

It took ages for black-ish to reach UK shores (it's on All4), so it's perhaps no surprise that its spin-off show – following the Johnsons' eldest daughter Zoey as she heads off to college – hasn't been instantly screened or picked up.

Yara Shahidi has been praised for stepping up to the lead role and is a large part of the show's success, leading to Freeform renewing it for a second season halfway through its first.

9. Mr Mercedes

With the success of IT last year, you'd think everyone would be scrambling for the next Stephen King adaptation, yet the creepy and tense Mr Mercedes has remained untouched by UK audiences despite being renewed for a second season.

The show is based on King's Bill Hodges trilogy – Mr Mercedes, Finders Keepers and End of Watch – with the always-reliable Brendan Gleeson starring as the retired detective haunted by an unsolved case.


http://www.digitalspy.com/tv/ustv/feature/a828481/tv-shows-not-airing-in-uk/

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BeitragVerfasst: 18.02.2018, 15:25 
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Mill overseer & Head of the Berlin Station
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Wer sich für Filmtechnisches interessiert, der findet hier Interessantes zur abschließenden Tonbearbeitung (für alle anderen gibt es - bereits bekannte - Bilder von Daniel Miller):

Zitat:
Capturing Foley for Epix’s Berlin Station

January 25, 2018

Now in its second season on Epix, the drama series Berlin Station centers on undercover agents, diplomats and whistleblowers inhabiting a shadow world inside the German capital.

Working under the direction of series supervising sound editor Ruy Garcia, Westchester, New York-based Foley studio Alchemy Post Sound is providing Berlin Station with cinematic sound. Practical effects, like the clatter of weapons and clinking glass, are recorded on the facility’s main Foley stage. Certain environmental effects are captured on location at sites whose ambience is like the show’s settings. Interior footsteps, meanwhile, are recorded in the facility’s new “live” room, a 1,300-square-foot space with natural reverb that’s used to replicate the environment of rooms with concrete, linoleum and tile floors.

Garcia wants a soundtrack with a lot of detail and depth of field,” explains lead Foley artist and Alchemy Post founder Leslie Bloome. “So, it’s important to perform sounds in the proper perspective. Our entire team of editors, engineers and Foley artists need to be on point regarding the location and depth of field of sounds we’re recording. Our aim is to make every setting feel like a real place.”

A frequent task for the Foley team is to come up with sounds for high-tech cameras, surveillance equipment and other spy gadgetry. Foley artist Joanna Fang notes that sophisticated wall safes appear in several episodes, each one featuring differing combinations of electronic, latch and door sounds. She adds that in one episode a character has a microchip concealed in his suit jacket and the Foley team needed to invent the muffled crunch the chip makes when the man is frisked. “It’s one of those little ‘non-sounds’ that Foley specializes in,” she says. “Most people take it for granted, but it helps tell the story.”

The team is also called on to create Foley effects associated with specific exterior and interior locations. This can include everything from seedy safe houses and bars to modern office suites and upscale hotel rooms. When possible, Alchemy prefers to record such effects on location at sites closely resembling those pictured on-screen. Bloome says that recording things like creaky wood floors on location results in effects that sound more real. “The natural ambiance allows us to grab the essence of the moment,” he explains, “and keep viewers engaged with the scene.”

Footsteps are another regular Foley task. Fang points out that there is a lot of cat-and-mouse action with one character following another or being pursued, and the patter of footsteps adds to the tension. “The footsteps are kind of tough,” she says. “Many of the characters are either diplomats or spies and they all wear hard soled shoes. It’s hard to build contrast, so we end up creating a hierarchy, dark powerful heels for strong characters, lighter shoes for secondary roles.”

For interior footsteps, large theatrical curtains are used to adjust the ambiance in the live stage to fit the scene. “If it’s an office or a small room in a house, we draw the curtains to cut the room in half; if it’s a hotel lobby, we open them up,” Fang explains. “It’s amazing. We’re not only creating depth and contrast by using different types of shoes and walking surfaces, we’re doing it by adjusting the size of the recording space.”

Alchemy edits their Foley in-house and delivers pre-mixed and synced Foley that can be dropped right into the final mix seamlessly. “The things we’re doing with location Foley and perspective mixing are really cool,” says Foley editor and mixer Nicholas Seaman. “But it also means the responsibility for getting the sound right falls squarely on our shoulders. There is no ‘fix in the mix.’ From our point of view, the Foley should be able to stand on its own. You should be able to watch a scene and understand what’s going on without hearing a single line of dialogue.”

The studio used Neumann U87 and KMR81 microphones, a Millennia mic-pre and Apogee converter, all recorded into Avid Pro Tools on a C24 console. In addition to recording a lot of guns, Alchemy also borrowed a Doomsday prep kit for some of the sounds.

The challenge to deliver sound effects that can stand up to that level of scrutiny keeps the Foley team on its toes. “It’s a fascinating show,” says Fang. “One moment, we’re inside the station with the usual office sounds and in the next edit, we’re in the field in the middle of a machine gun battle. From one episode to the next, we never know what’s going to be thrown at us.”


http://postperspective.com/capturing-foley-epixs-berlin-station/


Ein schönes Interview mit Stephen Frost zu 'The Shape of Water' mit einem erfreulichen Berlin-Statement, dass noch aktueller ist als er es wohl ahnte, als er die letzte Frage beantwortete:

Zitat:
Der einsame Nachbar
von Mannschaft Magazin

Sein Gesicht ist bekannt aus unzähligen Filmen. Richard Jenkins ist der Mann der Nebenrollen, so auch im neuen Kinofilm «The Shape of Water» von Regisseur Guillermo del Toro. Darin spielt Jenkins einen ungeouteten, in die Jahre gekommenen Nachbarn. Wir trafen den siebzigjährigen Schauspieler in London zum Gespräch.

Mr. Jenkins, in «The Shape of Water» spielen Sie einen schwulen Mann in den Sechzigerjahren. Wie stark haben Sie sich mit der damaligen Situation von Homosexuellen auseinandergesetzt?

Weniger als Sie sich vielleicht vorstellen. Der Schlüssel zu Giles Leben ist ja gerade, dass er seine Homosexualität eigentlich gar nicht auslebt. Oder nicht mehr. Womit ich mich auseinandersetzen musste, um ihn spielen zu können, war seine Einsamkeit. Dass er niemanden hat ausser seinen Katzen, seiner Nachbarin, den geliebten Musicals im Fernsehen und der Schwärmerei für den Besitzer des Kuchenladens. Er lebt im Grunde eine Lüge und hat Angst davor, sich selbst zu sein. Diese Emotionen waren es, mit denen ich mich auseinandergesetzt habe, nicht so sehr die historische Realität.

Giles bezeichnet sich selbst als Relikt …

Ja, er lebt in der Erinnerung, in den Gedanken an seine Jugend und an die Filme von früher. Wobei das nicht nur positive Erinnerungen sind, denn er bereut auch einiges. Könnte er seinem jüngeren Ich einen Ratschlag geben, wäre das: pflege deine Zähne besser und vögle mehr. Ein anderer Satz von ihm, den ich besonders aussagekräftig fand, war: «Ich bin entweder zu spät oder zu früh geboren worden.» Er scheint zu ahnen, dass zwanzig Jahre später die Situation für Schwule eine ganz andere sein wird.

Haben Sie mit Regisseur und Drehbuchautor Guillermo del Toro über Details von Giles’ Vergangenheit gesprochen?

Ein bisschen, aber gar nicht sonderlich viel. Wir haben eher allgemeiner über Giles gesprochen. Darüber, was er für ein Mann ist, wie es ihm geht und was ihn bewegt. Aber weniger über seinen Hintergrund. Denn was nicht im Drehbuch steht, ist für mich als Schauspieler eigentlich auch nicht so wichtig. Alle wirklich relevanten Hinweise lassen sich mindestens zwischen den Zeilen entdecken. Wenn man partout herausfinden will, ob eine Figur hinkt, weil sie im Alter von sieben Jahren vom Fahrrad gefallen ist, dann verzettelt man sich schnell. Das weiss ja das Publikum auch nicht – und kann trotzdem etwas mit dem Mann anfangen.

Als Giles sind Sie für etliche der lustigen Momente in «The Shape of Water» zuständig …

Stimmt, wobei ich das natürlich in dem Sinne nicht gespielt habe. Giles ist ein lustiger, kauziger Typ, das ist Teil seiner Persönlichkeit. Aber er ist so ganz unabsichtlich und reisst nicht irgendwelche Witze. Ich musste das ganz ernst spielen, sonst hätte es nicht funktioniert. Schon allein, weil er ja eigentlich eine traurige Gestalt ist. Als alter schwuler Künstler in den Sechzigerjahren hatte er ja letztlich nicht viel zu lachen. Es ist alles Guillermo zu verdanken, dass die Balance zwischen Ernsthaftigkeit, Humor und grossen Gefühlen so gut gelungen ist.

Wenn Sie es sich aussuchen könnten: Was würde mit Giles nach dem Ende des Films passieren?

Wäre es nicht wunderbar, er käme mit dem Mann vom Kuchenladen zusammen, sie würden zusammen glücklich und eröffneten eine McDonald’s-Filiale? (lacht) Nicht, dass das sonderlich realistisch ist. Aber sagen wir mal so, ohne zu viel über den Schluss zu verraten: Ich glaube, er hat am Ende etwas gelernt über das Leben und die Liebe, das ihn für immer verändern wird: Dass die Liebe immer und unerwartet auftauchen und so gross sein kann, dass sie sich durch nichts und niemand aufhalten lässt.

Lassen Sie uns kurz über die Wasserkreatur sprechen, die eine wichtige Rolle in «The Shape of Water» spielt. Wie war es, mit diesem Amphibienmann zusammen vor der Kamera zu stehen?

Oh, das war etwas ganz Besonderes. Die Kreatur wurde von Doug Jones gespielt, den ich das erste Mal bei einem Kameratest vor den eigentlichen Dreharbeiten sah – er war schon in seinem Kostüm. Das war wirklich ein verdammt cooler Anblick. Hätte ich nicht gewusst, dass Doug unter dieser Maske steckt, hätte ich kaum geahnt, dass diese Kreatur von einem echten Menschen verkörpert wird. Beim Dreh ging es mir ähnlich wie Giles im Film. Der Anblick war einerseits befremdlich, andererseits enorm faszinierend und wunderschön wie ein Kunstwerk. Ich konnte meinen Blick nicht von ihm abwenden.

Konnte Doug Jones in dieser Aufmachung überhaupt sprechen?

Das konnte er, sein Mund und seine Augen waren frei. Aber davon abgesehen war er unter diesem Spezial-Make-­up quasi lebendig begraben. Ich kenne das Gefühl ein kleines bisschen, denn im Rahmen von anderen Filmen musste ich bereits mein Gesicht und meinen Körper hergeben. Meistens, weil ich in meinen Filmen ziemlich oft sterbe und man für die Leichenszenen immer mit solchen Latexabgüssen arbeitet.
Auch wenn man mich nur für kurze Zeit unter Latex begrub, war mir das genug. Aber Doug steckte bis zu 15 Stunden in diesem Anzug. Für mich unvorstellbar. Eines seiner Doubles, das auch mal in dieses Kostüm schlüpfen musste, bekam sogar einen klaustrophobischen Anfall.

Sie selbst tragen immerhin eine Perücke …

Eine billige obendrein, denn das sollen ja keine echten Haare sein, sondern eben wie eine billige Perücke aussehen. Wobei ich die letztlich gar nicht so schlimm fand. Ich freue immer so sehr, volles Haar auf dem Kopf zu tragen, dass ich mich sogar dieses Mal wieder im Spiegel sah und dachte: «Sieht doch eigentlich ganz okay aus.»

Wenn Sie so sehr auf volles Haar stehen, warum tragen Sie dann privat keine Perücke?

Bloss nicht. Denn selbst die teuersten und besten Perücken haben den Nachteil, dass es darunter eigentlich immer viel zu warm wird. Glauben Sie mir, ich weiss, wovon ich spreche. Ganz zu schweigen von einem anderen Problem: Wenn man einmal anfängt, ein Haarteil oder eine Perücke zu tragen, dann muss man es natürlich immer tun, sobald man das Haus verlässt. Schliesslich kann man nicht mal Haare haben und mal nicht. Eitelkeit hin oder her, das wäre mir viel zu aufwendig und mühsam.

Ihre Karriere reicht inzwischen schon über vierzig Jahre zurück. An welche Ihrer vielen Rollen aus dieser Zeit denken Sie am liebsten zurück?

Puh, das ist immer eine schwierige Frage. Und jedes Mal, wenn ich sie beantworte, habe ich danach das Gefühl, ein paar wichtige Produktionen vergessen zu haben. Aber auf jeden Fall war «Ein Sommer in New York – The Visitor» für mich ein ganz besonderer Film. Nicht so sehr, weil ich dafür für den Oscar nominiert wurde, sondern weil ich darin die Hauptrolle spielte, was ja sonst eher selten der Fall ist. Die Serie «Six Feet Under» wird auch immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Durch sie veränderte sich zum ersten Mal spürbar die Aufmerksamkeit für meine Arbeit. Aber auch der Mehrteiler «Olive Kitteridge» mit Frances McDormand war eine wunderbare Erfahrung. Oder «Eat Pray Love».

Die von der Kritik eher verrissene Bestseller­verfilmung mit Julia Roberts?

Genau die. Wissen Sie, es heisst ja immer, wir Schauspieler_innen kämen herum und sähen die Welt. Aber die Welt, das heisst in unserem Fall heutzutage meistens Vancouver oder Toronto, denn in diesen kanadischen Städten werden die meisten Hollywood-Produktionen gedreht. Selbst wenn eine Geschichte in Spanien spielt, kann es passieren, dass man es für den Dreh nicht weiter als bis nach Detroit oder New Orleans schafft.Deswegen war «Eat Pray Love» so speziell, denn der Film wurde auf der ganzen Welt gedreht, immer dort, wo die Geschichte auch wirklich spielte. Fünf Wochen in Indien zu verbringen – das war einfach der Wahnsinn, ein echter Traum. Genauso begeistert war ich davon, mehrere Monate in Berlin zu leben, um die Serie «Berlin Station» zu drehen. Eine derart spannende Stadt mit so viel Kultur und Geschichte findet man nicht oft auf der Welt.

Interview: Jonathan Fink


http://www.mannschaft.com/2018/02/der-einsame-nachbar/

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BeitragVerfasst: 18.02.2018, 17:07 
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Richard's purrrfect transylvanian bat
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Danke für's Posten, Laudine.
"The Shape of Water" werde ich mir auf jeden Fall anschauen, auch wegen Richard Jenkins. Ich finde es immer interessant, Serienkollege von RA in anderem Umfeld zu erleben!


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BeitragVerfasst: 25.03.2018, 18:48 
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'Berlin Station' auf einer Empfehlungsliste der 'Bild':

Zitat:
Diese Netfix-Serien müssen Sie kennen
Es muss nicht immer „Stranger Things“ sein. BILD nennt die geheimen Netflix-SchätzeFoto: Netflix



Artikel von: der BILD-Redaktion veröffentlicht am
23.03.2018 - 21:10 Uhr

Bibber-Wetter in Deutschland. Immerhin: Einmummeln und Serien-Gucken macht bei dem Wetter so richtig Spaß.

Ab nach Hause, rauf aufs Sofa. Blitzschnell ist die Netflix-Taste gedrückt und einem gemütlichen Abend steht nix mehr im Wege. ODER?!

Haben Sie nicht manchmal das Gefühl, Netflix einfach leergeguckt zu haben? Es bleibt ein großes Fragezeichen, welcher Serie man als nächstes eine Chance geben sollte.
Streaming-Dienste im Test

Entscheidungshilfe gefällig? Wir tauschen uns in der Redaktion natürlich liebend gerne über unsere aktuellen Binge-Watching-Lieblinge aus. Mit Suchtpotenzial gegen den „Wann wird's mal wieder endlich Frühling“-Blues. Und möchten diese Serien-Tipps auch Ihnen schmackhaft machen.

Lesen Sie hier die Netflix-Favoriten der BILD-Redaktion, die auch jenseits der Dauerbrenner einen Blick Wert sind.

Redakteurin Ina Michaelis-Ugwonno: „Seven Seconds“

Polizei-Neuling Pete Jablonski fährt aus Versehen den jungen Afroamerikaner Brenton Butler an, lässt den schwer verletzten Jungen blutend im Schnee liegen. Kollegen hatten ihn dazu überredet, lieber abzuhauen und den Unfall zu vertuschen. Butler stirbt, Staatsanwältin KJ Harper und Polizist Joe „Fish“ Rinaldi wollen die Täter hinter Gitter bringen …

Korruption, Polizeigewalt, Rassismus, Machtmissbrauch, Mitwisserschaft, Ohnmacht und Mitleid – die Serie, die eine Mischung aus Thriller und Gesellschaftsdrama ist, geht total unter die Haut.

Producer Patrik Rohrmann: „Ugly Delicious“

Die Koch-Doku geht in jeder Folge einem anderen Essen auf die Spur, zum Beispiel handelt eine Folge komplett von Pizza: Die Unterschiede zwischen „klassisch italienischer“ Pizza, Italo-amerikanischer Pizza und dem Stellenwert von Pizza in unserer Kultur werden spannend und informativ beleuchtet.

Richtig interessant ist auch die Episode über Fried Chicken und dessen Verbindung zu Rassismus in den Südstaaten ...

Redaktionsleiterin Simone Windhoff: „Happy Valley“

Der Titel klingt nach Klamauk, ist aber eine Krimi-Serie aus England, die mich Dank der überragenden Hauptdarstellerin Sarah Lancashire als Polizistin Catherine Cawood und einer spannenden und dramatischen Geschichte gefesselt hat.

Neben ihrem Job als Polizistin ist Catherine so wunderbar anders. Nicht Mitte 20 und umwerfend schön, sondern um die 50, bereits Oma, heroinabhängige Schwester, gern am Glas, faltig, fertig.

Der Plot: Tommy Lee Royce (James Norton), der Vergewaltiger von Catherines Tochter und Vater ihres Enkels, wurde aus dem Knast entlassen. Catherine will ihn wieder einbuchten, koste es, was es wolle.

Volontär Sebastian Berning: „Re:mind“

Packender Psychothriller aus Japan: Elf Mädchen wachen an einem Tisch auf. Sie können sich nicht erinnern, wie sie dorthin kamen und werden mit Fußfesseln an den Stühlen gehalten. Eine nach der anderen verschwindet. Nach und nach dämmert ihnen, dass sie für das Mobbing einer Freundin bestraft werden.

Was nicht verschwindet, ist die Freude am Zuschauen – trotz japanischem O-Ton und holprigen Untertiteln. Packend: Die Serie spielt bis auf einzelne Flashbacks aus dem Schulalltag komplett in diesem mysteriösen Raum.

Redakteurin Jasmin Twardawa: „Somebody Feed Phil“ und „The Sinner“

„Somebody Feed Phil“: Eine etwas andere Koch-Doku mit US-Produzent Phil Rosenthal: Phil ist zwar irgendwie sonderbar, er lacht zu viel und hinterlässt den Zuschauern jedes Mal ein Fremdschäm-Gefühl. Aber wenn man ihm dabei zuschaut, wie er durch die Weltgeschichte schippert und sich das Essen aus aller Herren Länder reinzieht, läuft einem jedes Mal das Wasser im Mund zusammen. Auch herrlich: Wenn Phil seinen Eltern von den Gerichten aus aller Welt berichtet.

Perfekt als Urlaubsvorbereitung.

„The Sinner“: Endlich mal wieder eine Serie mit Sucht-Potential. Die Story ist düster und bis zum Schluss undurchsichtig, im Fokus steht Jessica Biel, die ihre Rolle zwischen Opfer und Täterin perfekt spielt.

Eine Menge Wendungen und vor allem geile Filmmusik machen die Serie perfekt.

Julia Brandner, Chefin vom Dienst: „Shot in the Dark“ und „Ozark“

„Shot in the Dark“: Es geht um drei Fotoreporter und ihre Stadt Los Angeles! So teuflisch ist die Stadt der Engel nachts: Tödliche Unfälle, Feuerkatastrophen, Raubüberfälle. Die „Stringer“ nehmen uns in ihren Autos mit auf ihre nächtliche Jagd nach der Story, über die morgen alle sprechen.

Sie konkurrieren fast wie Straßengangs, ihre Mittel sind manchmal am Rande der Legalität. Aber manchmal retten sie auch Leben, statt zuerst auf den Auslöser zu drücken ...

„Ozark“: Ein bisschen Crime (toter Geschäftspartner im Säurefass), ein bisschen Auswanderer (Familie flüchtet vor Drogen-Kartell in die Provinz), ein bisschen Traumhaus-Suche (das neue Leben spielt sich in einer Ferienregion im Mittleren Westen der USA ab), ein bisschen Restaurant-Tester (Papa kauft ein heruntergekommenes Ausflugslokal am See und später eine Table Dance Bar, um das schmutzige Drogengeld zu waschen).

„Breaking Bad“ am Badesee! Braver Familienvater wird zum Gangster. Damit nimmt das Unheil seinen Lauf. Besonders unterhaltsam: Alle offensichtlichen Konflikte werden in der ersten Folge offengelegt: Vati weiß, dass Mutti ihn betrügt. Mutti weiß, dass Vati Drogengelder wäscht ...
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Redaktionsassistentin Christine Meißner: „Terrace House“

Ich bin eigentlich kein Reality-TV Fan, aber „Terrace House“ aus Japan ist anders. Sechs Frauen und Männern zwischen 18 und 30 Jahren werden zusammen in ein Haus gesteckt, sie haben mehrere Autos zur Verfügung. Es gib kein Skript und über mehrere Monate sieht der Zuschauer, wie die Gruppe sich kennenlernt und zusammenlebt. Vor allem sieht man, wie anders die Kultur in Bezug auf Kommunikation, Dating, und ihre Arbeit ist.

Toll: Es ist alles authentisch. Keine aufgesetzten Dramen, es geht wer will (es wird niemand rausgewählt), dann folgt ein neuer Mitbewohner.

Redakteurin Jessica Gielen: „Haus des Geldes“

„Haus des Geldes“: Die spanische Serie erzählt die Geschichte einer Verbrecher-Bande, die die spanische Banknotendruckerei überfällt – inklusive mehrtägiger Geiselnahme. Ein unglaublicher Plan, der monatelang akribisch geplant wurde.

Die Serie erinnert an den Kino-Erfolg „Oceans Eleven“ – ist aber besser.

Morten Wenzek, Redakteur Neue Plattformen: „Lovesick“ und „American Vandal“

„Lovesick“: Dylan Wittler leidet leider unter Chlamydien und muss daher alle früheren Sexual-Partnerinnen zurückverfolgen und diese darüber informieren. Dylan erklärt seine echt lange Liebes-Chronologie hinreißend und mit britischem Humor.

Unbedingt gucken, da die Serie einfach einen guten Humor hat und die Charaktere nah am Leben sind.

„American Vandal“: High-School-Lehrer finden ein hingespraytes Penis-Bild auf dem Parkplatz. Verdächtigt wird direkt Klassenclown Dylan Maxwell – er wird von der Schule verwiesen. Schulzeitungs-Reporter Peter Maldonado glaubt aber nicht an Dylans Schuld und geht der Sache auf den Grund. Er dreht einen Doku-Film, um hinter die Geschichte blicken zu können.

Anschauen, weil die Serie ziemlich clever Jugendkultur, Journalismus und Dokumentation kombiniert.

Madleen Kamrath, Leitende Redakteurin Neue Plattformen: „Daredevil“

Marvel-Serie über den erblindeten Anwalt Matt Murdock, der eigentlich als Anwalt fungiert und nachts zum Superhelden wird. Als „Daredevil“ geht er in Manhattans Problem-Bezirk Hell's Kitchen auf Ganovenjagd.

Leichteres Unterhaltungs-Kino, das trotzdem mit starken, großen Fragen bewegt.

Thomas Wendt, Personalleiter Verlagshäuser: „Hitlers Circle of Evil“

„Hitlers Circle of Evil“: Adolf Hitlers innerer Kreis überlebt Machtkämpfe, Verrat und Verschwörungen, bevor diese führenden Nazis die Macht in Deutschland übernehmen und in die Katastrophe steuern.

Spannende Doku über den internen Kreis von Hitlers Gefolge und interne Machtkämpfe von 1918 bis zum Untergang 1945.

Unterhaltungs-Chefin Sissi Benner: „The Americans“ und „Berlin Station“

„The Americans“ spielt zur Zeit des Kalten Krieges in den frühen 1980er Jahren und erzählt die Geschichte zweier sowjetischer KGB-Spione, des Ehepaares Elizabeth und Philip Jennings, die mit ihren zunächst ahnungslosen Kindern in einem Vorort von Washington, D.C. leben.

Ihr Alltag wird von ihrer Spionage- und Agententätigkeit bestimmt. Die Serie wurde für mehrere Preise nominiert.

„Berlin Station“: Die Serie ist im Milieu der internationalen Geheimdienste angesiedelt. Daniel Miller ist Analyst bei der CIA und wird nach Deutschland versetzt, um einen Whistleblower aufzuspüren, der geheime Informationen der Berliner CIA-Niederlassung weitergegeben hat. In der zweiten Staffel kämpft Miller gegen die Machenschaften der fiktionalen deutschen Partei Perspektive für Deutschland.

„Berlin Station“ ähnelt „Homeland“ – das Schöne an „Berlin Station“ sind aber vor allem die Bilder aus Berlin.


Redakteurin Eileen Primus: „Scorpion“

Ein eigensinniges Team von Genies löst für Homeland schwierige Fälle, die Serie ist lose an das Leben von Produzent Walter O’Brien angelehnt.

Walter und seine Freunde können zwar in MacGyver-Manier alles mögliche Bauen und Formeln im Nu ausrechnen – Gefühle und Emotionen sind ihnen aber fremd. Deswegen stößt Ex-Kellnerin Paige zum Team. Sie versucht, den Genies Mitgefühl und Empathie beizubringen.

Paige und Walter haben Gefühle für einander, leugnen diese aber (sehr ungeschickt) alle Staffeln hindurch, was zur großen Überraschung nicht langweilig wird. Perfekt zum suchten!

Redakteurin Patricia Platiel: „LOVE“ und „Grace and Frankie“

„LOVE“: In der Comedy-Serie kämpfen sich eine Rebellin und ein netter Kerl durch das Auf und Ab moderner Beziehungen. Mickey (Gillian Jacobs) ist sex- und alkoholabhängig, Gus (Paul Rust) ein liebenswerter Nerd. Kann dieses ungleiche Paar glücklich werden?

Schlaue, witzige und vor allem unkitschige Serie von „Girls“-Erfinder Judd Apatow.

„Grace and Frankie“: Im Renten-Alter eröffnen die Ehemänner von Frankie (Lily Tomlin) und Grace (Jane Fonda) ihren Frauen, dass sie seit Jahren eine Affäre haben und heiraten wollen. Die beiden Frauen ziehen daraufhin in ein Strandhaus und machen sich mit Dildos für Rentnerinnen selbstständig.

Leicht und Lustig!

Chefreporter Sven Kuschel: „Elementary“

Wenn Sie an eine moderne „Sherlock Holmes“-Verfilmung denken, was fällt Ihnen direkt ein? Erstmal die hochgelobte Reihe mit Benedict Cumberbatch (41), richtig? Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Denn mit „Elementary“ gibt es einen weiteren aktiven Neuzeit-Sherlock.

Jonny Lee Miller (45) ermittelt an der Seite seines (weiblichen) Dr. Watson (Lucy Liu, 49). Beide lernten sich in der Serie, die den Engländer Holmes nach New York verschlagen hat, kennen, weil Watson den drogensüchtigen Holmes als Betreuerin unterstützen sollte. Er bildet sie zur Ermittlerin aus, zusammen lösen sie Fälle als Berater des New Yorker Polizei-Departments.

Als Ex-Junkie wird der penible Holmes schnell zum Kumpel für die eigene Couch.

Fotoredakteurin Heike Niemeier: „Broadchurch“

Ein Todesfall schockiert die Kleinstadt Broadchurch: Der 11-jährige Danny wird tot an der Küste gefunden – es war Mord. Nach und nach verhalten sich viele Bewohner des eigentlich recht idyllischen Ortes verdächtig. Ein Fall für Ermittler Ellie Miller (Olivia Colman) und ihren neuen Chef Alec Hardy (David Tennant).

Spannende britische Krimiserie!

Patrick Markowski, Leitender Chef vom Dienst: „Chef’s Table“ und „End of the Fucking World“

„Chef’s Table“: Die besten Köche der Welt werden Folge pro Folge in der Koch-Doku begleitet.

Highlight: Auch Berlins Tim Raue ist dabei.

„End of the Fucking World“: Drama-Serie aus England mit viel schwarzem Humor. Der 17-jährige James hält sich selbst für einen Psychopathen, will seinen ersten Mord an einem Menschen begehen. Und sucht sich Schülerin Alyssa aus, die mit ihm durchbrennt.

Knackigste, schnellste Serie überhaupt. Jede Folge hat nur 20 Minuten. Abgefahren. Strange. Absolut sehenswert!

Redakteurin Annika Raasch: „Newtown“

TrueCrime-Dokumentation (1,5 Stunden) über die Stadt Newtown, die 2012 von dem Amoklauf an der Sandy-Hook-Grundschule erschüttert wurde. Berichtet von dem Trauma und dem Mut der Überlebenden, dem Zusammenhalt in der Stadt und zeigt berührende Interviews mit Betroffenen.

Rührt zu Tränen!

Fotoredakteurin Katrin Burns: „Peaky Blinders – Gangs of Birmingham“

Der brutale Trailer hätte mich fast abgeschreckt. Zum Glück nicht, denn ich wurde von der ersten Folge der ersten Staffel (von 4 Staffeln) an, direkt in die Welt der Peaky Blinders gesogen.

Es geht um den Werdegang einer Großfamilie in Birmingham in Großbritannien zwischen den beiden Weltkriegen. Das liegt nicht zuletzt an dem Familienoberhaupt Thomas Shelby – genial gespielt von Cillian Murphy – er leitet das illegale Familienunternehmen der ursprünglich von den Sinti und Roma abstammenden Familie mit Intelligenz und Brutalität. Doch jeder einzelne der Familienmitglieder ist als Person sehr spannend und wird ausführlich beleuchtet.

Sie nennen sich übrigens Peaky blinders, weil sie ihre Gegner mit den in ihren Mützen eingenähten Rasierklingen die Augen aufschlitzen. Ihh! Aber keiner kann das eleganter als Thomas Shelby...

Redakteur Hauke Herffs: „Collateral“ und „American Crime Story“

„Collateral“: Spannender (nicht zu ausufernder) Krimi-Plot über einen Mordfall, der die Flüchtlingsthematik in England aufgreift. Mit einer grandiosen Carry Mulligan in der Hauptrolle.

Mini-Serie aus nur vier Folgen (jeweils eine Stunde), die sich perfekt an einem Abend „wegsuchten“ lassen.

„American Crime Story“: Die OJ Simpson Gerichts-Doku ist hammer-spannend und eine absolute Empfehlung für wirklich JEDEN! Irre, wie die ganze Geschichte damals ablief ...

Selten hat mich eine Serie so schnell geflashed!

Redakteur Sebastian Goddemeier: „Project Runway“ und „Dynasty“

„Project Runway“ sieht vielleicht auf den ersten Blick super stumpf aus, schließlich sehen wir in jeder Folge denselben Ablauf. Trotzdem ist die US-amerikanische Castingshow wahnsinnig spannend, wenn man sich auf die Nachwuchs-Designer und Projekte einlässt!

Großes Plus: Heidi Klum immer topgestylt und in einigen alten Episoden sogar mit Babykugel.

„Dynasty“: Die Neuauflage von „Der Denver-Clan“ ist absolut keine billige Nachmache oder ein stumpfer Abklatsch des Originals. Sondern absolut sehenswert! Herrliche Dialoge, eine verdammt gute Besetzung und ein Machtspiel aus Lügen, Intrigen und Familienzusammenhalt machen „Dynasty“ zum Highlight.

Für alle Fans von „Beverly Hills, 90210“, „OC California“ und „Gossip Girl“ ein reines Fest.

Redakteur Michael Halser: „Godless“ und „Black Mirror“

„Godless“: Starke Rache-Story (u.a. mit Jeff Daniels), die sogar den ausgetrampelten Western-Pfaden ein paar neue, spannende Aspekte hinzufügt. Der brutale Verbrecher Frank Griffin (Daniels) sucht nach dem Outlaw Roy Goode, einem ehemaligen Mitglied seiner Gang. Dabei hinterlässt er eine blutige Spur.

Goode bereitet sich derweil in einem ausschließlich von Frauen bewohnten Städtchen auf den Showdown vor. Mitproduziert von Steven Soderbergh.

„Black Mirror“: Bitterböse Satire, die technische und gesellschaftliche Entwicklungen pervertiert und uns zeigt, wohin uns die neue digitale Welt im schlimmsten Fall führt. Ein düsterer Blick in die Zukunft. Nur die wenigsten Episoden enden gut, die meisten dafür mit einem Magenschwinger.

Mehr als eine Folge am Stück sollte man sich nicht geben: Depri-Alarm. Trotzdem großartig.


https://www.bild.de/unterhaltung/tv/netflix/die-serien-tipps-der-bild-redaktion-55153426.bild.html

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BeitragVerfasst: 05.05.2018, 23:21 
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'Berlin Station' taucht wieder im jährlichen Geschäftsbericht von Studio Babelsberg auf. War kein gutes Jahr, so dass der Verlust der 3. Staffel umso mehr schmerzen wird: :sigh2:

Zitat:
Studio Babelsberg rutscht in rote Zahlen

Von dpa
02.05.2018, 17:37


Potsdam. Die Studio Babelsberg Gruppe hat das Geschäftsjahr 2017 mit einem Verlust in Höhe von 600 000 Euro nach Steuern abgeschlossen. 2016 betrug der Gewinn noch 1,3 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Gesamtumsatz sei im Vergleich zu 2016 von 72,1 Millionen auf 45,5 Millionen Euro gesunken. Als Ursachen für das Ergebnis wurden die geringe Auslastung der Kernaktivitäten Studiovermietung, Produktionsdienstleistungen und Kulissenbau genannt.

Im vergangenen Jahr war das Unternehmen den Angaben zufolge für Vorbereitung und Umsetzung der Dreharbeiten von zwei internationalen TV-Serien verantwortlich: die zweite Staffel von "Berlin Station" und die erste Staffel von "Counterpart". Es habe jedoch eine große internationale Filmproduktion mit einem hohen Anteil an Studiodreharbeiten oder Kulissenbauten gefehlt, hieß es. Das negative Ergebnis konnte durch den Verkauf von zwei Grundstücken teilweise abgeschwächt werden.

Der Studio Babelsberg Konzern weist zum Bilanzstichtag am 31. Dezember 2017 ein Eigenkapital von 29,9 Millionen Euro aus. Die Eigenkapitalquote liegt im Konzern bei 66 Prozent, auf AG-Ebene bei 71 Prozent.


https://www.morgenpost.de/berlin/article214180405/Studio-Babelsberg-rutscht-in-rote-Zahlen.html

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BeitragVerfasst: 06.05.2018, 22:07 
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Ach Mensch! :sigh2: Für uns als Fans ist es ja schon Mist, aber man mag sich gar nicht ausmalen, was das Dilemma für die Filmstudios bedeutet.

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BeitragVerfasst: 26.09.2018, 10:23 
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Empfehlung der ersten beiden Staffeln mit dem typischen 'Homeland'-Vergleich, der im Widerspruch zu den lobenden Rechercheaussagen steht: :roll:

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Zum Lesen:

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https://wienerin.at/serienempfehlung-die-besten-thriller-serien-fur-den-herbst#slide--192360-6

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BeitragVerfasst: 28.10.2018, 11:57 
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Neues zur deutschen Film- bzw. Serienförderung:

Zitat:
Fokus auf Serien und TV-Filme
German Motion Picture Fund fördert keine Kinofilme mehr



Der German Motion Picture Fund fördert künftig keine Kinofilme mehr, möglich wird das durch eine Richtlinienänderung. Schon bislang standen Serien und TV-Filme im Mittelpunkt des Fördertopfes, dessen Volumen in diesem Jahr verdoppelt wurde.
von Timo Niemeier
24.10.2018 - 16:07 Uhr

Weil der Deutsche Filmförderfonds (DFFF) nur Kinofilme förderte, wurde in den vergangenen Jahren der Ruf in der Branche nach einer Förderung für High-End-Serien laut. Entstanden ist 2015 dann der German Motion Picture Fund, der sich auf eben diesen Bereich konzentrieren sollte - aber auch Kinofilme und TV-Filme nicht ausschloss. Das ändert sich nun: Aufgrund einer Richtlinienänderung wird der Fund ab sofort keine Kinofilme mehr fördern.

.

Konkret heißt es nun in den Richtlinien: "Gefördert werden die Herstellung von Filmen, die nicht für eine Erstauswertung im Kino bestimmt und geeignet sind, und die Herstellung von Serien". Schon bislang standen Serien im Mittelpunkt des Fördertopfes, doch auch Kinofilme erhielten Geld. So etwa Rat Pack, das 2,5 Millionen Euro für die Produktion von "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" erhielt. Das geht künftig nicht mehr.

Bislang lag das maximale Fördervolumen bei 2,5 Millionen Euro, wobei es in Ausnahmefällen auf vier Millionen ausgedehnt werden konnte. So erhielt X-Filme bereits 2016 für die erste Staffel von "Babylon Berlin" eben diese vier Millionen Euro, auch die Neununddreißigste Babelsberg Film GmbH bekam für die zweite Staffel "Berlin Station" diesen Betrag. Haben Produzenten künftig mindestens 20 Millionen Euro deutsche Herstellungskosten, steigt der maximale Zuwendungsbetrag generell auf vier Millionen Euro. Ein weiterer Teil der Reform: Die Förderung für Filme beträgt bei allen Projekten 20 Prozent der zuwendungsfähigen deutschen Herstellungskosten. Außerdem können alle Kosten, die innerhalb eines Jahres vor der Antragsstellung entstehen, als zuwendungsfähige deutsche Herstellungskosten anerkannt werden.

Die Reform des German Motion Picture Fund erfolgt nach einem Wechsel der Zuständigkeit: 2015 war der Topf noch unter der Flagge des Bundeswirtschaftsministeriums gestartet. Inzwischen gehört er zum Verantwortungsbereich von Monika Grütters, ihreszeichen Staatsministerin für Kultur und Medien. Bereits vor einigen Monaten verdoppelte Grütters das Budget des Fördertopfes von zehn auf zwanzig Millionen Euro jährlich (DWDL.de berichtete). In diesem Jahr wurden bereits die zweite Staffel der Netflix-Serie "Dark" (2,8 Millionen Euro), die zweite Staffel der Starz-Serie "Counterpart" (1,8 Millionen Euro) sowie die neue ARD-Serie "Oktoberfest" (665.000 Euro) gefördert.


https://www.dwdl.de/nachrichten/69431/german_motion_picture_fund_foerdert_keine_kinofilme_mehr/

Falls BS die 3. Staffel überlebt, könnte auch dadurch der Standort Berlin/Brandenburg wieder an Attracktivität gewinnen.

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BeitragVerfasst: 14.06.2019, 00:01 
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Im 'Guardian' wird 'Berlin Station' zum Auftakt der 2. Staffel als TV-Tipp genannt:

Zitat:
TV tonight: heartrending stories from the immigration frontline

[...]

Berlin Station
10pm, More4

The second season of the engaging spy drama starring Richard Armitage concludes. Hector DeJean (Rhys Ifans, who, as ever, manages to be utterly seedy yet oddly sympathetic) is wanted for the assassination of Katerina Gerhardt. But his fellow CIA officers begin to suspect that all might not be quite as it seems. Phil Harrison

[...]


https://www.theguardian.com/tv-and-radio/2019/jun/13/tv-tonight-heartrending-stories-immigration-frontline

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