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 Betreff des Beitrags: Seine Filmpartnerinnen
BeitragVerfasst: 03.10.2006, 23:40 
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Okay, ich kopiere hier mal die Beiträge rein, die zu diesem speziellen Thema bereits in den vergangenen Wochen und Monaten im allgemeinen MM-Thread gepostet wurden. Ist dann übersichtlicher und besser strukturiert.

Den Anfang macht also Shirley Henderson, die ja auch netterweise zu RA einen Bezug als Filmpartnerin hat:

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Shirley Henderson alias Marie Melmotte in „The way we live now“:

Geboren am 24.11.1965 in Schottland. Zum ersten Mal größer in Erscheinung getreten im Film „Trainspotting“ im Jahr 1996. Außerdem wohl bekannt als „Maulende Myrthe“ in den Harry Potter Verfilmungen. Ebenfalls zu sehen in beiden Bridget Jones Filmen als Jude. Außerdem natürlich hier erwähnt ihre Rolle als Kath in „Frozen“ an der Seite von RA.
Im Jahr 2001 wurde „The way we live now“, eine vierteilige Mini-Serie der BBC nach Anthony Trollope gedreht. An der Seite von MM übernimmt Shirley Henderson die Rolle der Marie Melmotte.

Da sie nur etwas über 1,60 m groß ist und über eine außergewöhnliche Stimme verfügt, war sie prädestiniert als Marie, die eine junge, von ihrem dominanten Vater unterdrückte junge Frau ist, die im Verlauf des Mehrteilers an ihrem traurigen Schicksal nicht zerbricht, stattdessen aber lernt, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Eine interessante, durchaus nicht zu erwartende Wendung.

Als die offensichtlich reichen, aber unmanierlichen Melmottes von Wien über die weiteren Stationen Frankfurt (haha!!) und Paris endlich nach London kommen, um sich dort niederzulassen, ist zunächst einmal fast die gesamte Londoner Gesellschaft begeistert und voll des Lobes über den Neuzugang. Doch fast gleichzeitig mit dem Eintreffen des famosen Mr. Melmotte und seiner Familie (eine Frau in zweiter Ehe, die die englische Sprache kaum beherrscht und Tochter Marie aus erster Ehe) kursieren auch schon die ersten Gerüchte, dass bei Melmottes nicht alles Gold ist was glänzt.

Augustus Melmotte ist der große Patriarch, auf sein Wort hören alle, Frau, Tochter, Angestellte, Bänker, Investoren und sogar der englische Adel. Geschickt manipuliert er alle, täuscht, betrügt, hintergeht, intrigiert und steckt dabei unbemerkt zunächst sich das Geld in die eigene Tasche bzw. geht alles so geschickt an, dass jeder glaubt, er habe Geld, wie andere Mist.
Melmotte ist also (anscheinend) sehr reich, aber eben nicht von Adel, was damals in England noch immer ein Manko war, bzw. vonnöten um bestimmte Türen öffnen zu können.

Genau umgekehrt verhält es sich bei Sir Felix Baronet of Carbury. Er hat einen netten Titel, aber null Mittel mehr. Er ist also auf eine reiche, wenn möglich sehr reiche Heirat angewiesen. Das gesamte Familienvermögen hat er quasi mit seiner Verschwendungs- und Spielsucht auf dem Gewissen. Alles gute Zureden seitens seiner verwitweten Mutter trifft auf taube Ohren, Sir Felix ist und bleibt ein Lebemann ohne Gewissensbisse oder Verantwortungsbewusstsein. Aber er hat sich in den Kopf gesetzt, Marie Melmotte zu heiraten, natürlich nur aus rein materiellen Gründen.

Zunächst gelingt es ihm, sich sehr galant und elegant Marie zu präsentieren und durch ungewöhnliches, aber gentlemanlikes Auftreten ihr Interesse zu wecken. Er hat sofort gemerkt, auf welche Masche die junge Frau anspricht, bzw. er weiß ganz genau, was ihr fehlt und was er ihr bieten muss. Marie wird von ihrem Vater unterdrückt, ignoriert und fühlt sich von allen (auch von ihrer fremdländischen Stiefmutter) ungeliebt. Dies macht sich Sir Felix schamlos zu Nutzen. Er kann sie innerhalb kürzester Zeit überzeugen, dass er sie unendlich liebt, bereit ist, für sie immer und ewig zu sorgen und verspricht ihr Zärtlichkeit und Geborgenheit. Ein mehr als geschickter Schachzug.

Marie verliebt sich heftig in Felix Carbury. Er ist nach einigem Zögern bereit, ihren Vater um ihre Hand zu bitten, muss aber feststellen, dass Melmotte (wie zu erwarten war) andere Pläne mit seiner Tochter hat und gar nicht daran denkt, seine Tochter mit einem mittellosen Taugenichts, auch wenn er über einen Adelstitel verfügt, zu verheiraten. Ginge es nach ihrem Vater, soll Marie Lord Nidderdale ehelichen. Den aber lehnt die junge Dame kategorisch ab, da sie ja nur ihren Felix liebt und sonst keinen, obwohl ihr mittlerweile selbst klar ist, dass der gute Mann keinen Penny in der Tasche hat und nur auf ihr Geld aus ist. Das alles gibt Zündstoff ohne Ende. Felix lässt sich von Marie und ihrer französischen Gouvernante überreden, mit ihr durchzubrennen. Dafür aber stellt er die Bedingung, mit etwas Reisegeld ausgestattet werden zu müssen. Marie entwendet daher ihrem Vater zwei Schecks aus dem Schreibtisch und löst diese unter falschem Namen bei einer Bank ein.

Sobald beide von Liverpool aus auf ein Schiff nach Amerika unterwegs sind, soll die Trauung vollzogen werden und Marie verfügt dann, da sie volljährig ist und ihr Vater (sicherheitshalber, um Häschern und Gläubigern besser entfliehen zu können) fast sein gesamtes Vermögen auf ihre Person transferiert hat, selbst über ihr Geld. Während Marie mit Gouvernante im ersten Zug nach Liverpool sitzt und sich über die gelungene Flucht und das bevorstehende Glück mit ihrem Felix freut, sitzt dieser in seinem Club, betrinkt sich und verspielt das ganze Geld, das er von Marie erhalten hat und noch mehr. Er bezichtigt dann einen Kumpan des Falschspiels, entkommt gerade noch so einer Forderung zum Duell und wird unehrenhaft aus dem Club geworfen. Der zweite Zug nach Liverpool ist weg, Felix liegt mit einem schweren Kater zu Hause im Bett. In Liverpool fasst man Miss Melmotte als Scheckbetrügerin und schickt sie mit der Polizei wieder nach Hause, während sich die Gouvernante schnell mit dem Schmuckkoffer Maries aus dem Staub macht.

Selbst wieder zu Hause, geprügelt und verachtet von ihrem Vater, ist Marie nicht bereit, auch nur einen Deut von Felix abzurücken. Melmotte beraumt inzwischen den Hochzeitstermin mit Lord Nidderdale an.
Erst die Schwester von Felix, Hetta Carbury, öffnet Marie in einem vertraulichen Gespräch die Augen, nachdem sie mehrere Male als Botin für Briefchen von Marie an Felix fungiert hatte. Felix denke nach dem Desaster im Club (und sie muss es Marie so schonungslos sagen) - wahrscheinlich auch vorher schon nicht - gar nicht mehr daran, sie überhaupt wieder zu sehen. Er habe sie völlig aufgegeben und sein Interesse an ihr sei eh stets nur vorgetäuscht gewesen. Marie mag es zuerst gar nicht glauben. Sie nimmt ihn noch immer in Schutz, denkt, er habe nur Angst vor ihrem Vater, sie aber habe diese Angst nicht und möchte gerne stark für sie beide sein. Doch alles, was Hetta sagt, hat Hand und Fuß. Marie erkennt, welchem Schwindel sie aufgesessen ist. Sie ist zum Schluss des Gespräches mit Hetta sehr hasserfüllt ihm gegenüber.

Doch auch der Ruin Melmottes ist nicht mehr aufzuhalten. Zu sehr hat er sich verspekuliert und verkalkuliert. Als er Marie bittet, ihm eine Unterschrift zu gewähren, damit er nämlich zur Deckung seiner Schulden und Ruhigstellung seiner Gläubiger an ihr Vermögen kommt, verweigert sie ihm diese Unterschrift in einem einzigartigen Racheakt für die langen Jahre der Unterdrückung und vielleicht auch ein bisschen für die Weigerung ihres Vaters, sie und Felix heiraten zu lassen.

Melmotte nimmt sich zu guter Letzt mit Gift das Leben. Seine zweite Frau, die Stiefmutter Maries, muss ihre Koffer packen und gehen, Marie alleine triumphiert zum Schluss als Alleinerbin eines beachtlichen Vermögens. Felix hingegen wurde in einer Nacht- und Nebelaktion (nachdem er sich fast noch eine Vergewaltigung – an Ruby - hat zu Schulden kommen lassen) über den Kanal nach Frankreich geschafft und frönt dort weiterhin dem Müßiggang.

Selbstverständlich gibt es in TWWLN noch viele andere Handlungsstränge, aber hier ging es jetzt ja nur um die Rolle, die Shirley Henderson in Zusammenhang mit MM darin spielt.
Es kommt natürlich zu großartigen "Knutsch-Szenen" zwischen MM und Shirley Henderson, wobei der große Unterschied in den Körpergrößen etwas hinderlich war, MM beugt sich jedesmal um fast 30 Zentimeter nach unten, was manchmal schon etwas gestelzt aussieht.

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Marie küsst Felix - Felix trifft Marie auf dem Lande... - ... dann küsst er sie leidenschaftlich, aber alles ist nur ein kaltherziges, abgekartestes Spiel seinerseits

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Als nächstes kommen wir zu Emily Barclay:

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Emily Barclay alias Celia Steimer in „In my father’s den“

Geboren am 24. Oktober 1984 in Plymouth/England. Arbeitete als Teilzeitkraft in einem Video-Laden in Auckland/NZL. Emily ist überzeugte Veganerin, sie hatte beispielsweise auch in ihrer Rolle als Celia Poster von Tierschutzorganisationen in ihrem „Zimmer“ im Film (IMFD) hängen.
Für ihre Darstellung der Celia hat sie den Newcomer Award der BIFA 2005 gewonnen. Sie war bereits im Alter von 8 Jahren in der TV-Serie „Shortland Street“ zu sehen. Danach war eine lange Pause, bis sie 2001 in „No one can hear you“ wieder in Erscheinung trat. In den darauf folgenden Jahren arbeitete sie wiederum vermehrt für TV-Produktionen, darunter „Terror Peak“. Nach IMFD stand sie für zwei weitere Filme und zwei TV-Events vor der Kamera. Vorgesehen ist sie unter anderem als Anne Bronte (wie kriege ich die Punkte auf das „e“?) in der für 2007 geplanten Filmproduktion „Bronte“.

Im Winter 2004 drehte Brad McGann zusammen mit Little Bird Productions auf der Südinsel Neuseelands in abgelegenen Ortschaften (Alexandra und Roxburgh, beides Provinz Otago) den Film nach der Buchvorlage von Maurice Gee. Die Studioaufnahmen wurden in Auckland gemacht. Alexandra ist bekannt für seine Obstplantagen, die ja auch im Film eine zauberhafte Kulisse bilden.

Emily Barclay spielt hier die sechzehnjährige Celia Steimer, Tochter einer Jugendfreundin von Paul Prior (MM), der nach siebzehn Jahren Abwesenheit wegen des Todes seines Vaters in seine Heimat zurückkehrt. Spannungen mit Pauls Bruder Andrew (Colin Moy), einem Straußenfarmer und dessen religiös leicht fanatischer Frau Penny (Miranda Otto) sind vorprogrammiert. Alte Konflikte, selbst von Paul tief ins Unterbewusste verdrängt, brechen nach und nach wieder auf. Verwirrung und Komplexität entsteht, wenn Paul durch zufällige Nachforschungen sich fast sicher ist, dass Celia seine Tochter ist. Aber nichts ist in diesem Ort so, wie es zu sein scheint. Paul fördert Celias offensichtliches Schreibtalent und meint viele Eigenschaften von ihm in ihr wieder zu erkennen. Der alte geheime Schuppen (Den) des Vaters von Paul wird zum Treffpunkt der beiden. Aber er rechnet nicht damit, dass Jackie (seine Ex-Freundin und Mutter Celias) sowie deren Lebensgefährte sich vehement gegen die aufkeimende Freundschaft zwischen Paul und Celia stellen. Zum Glück führt auch ein Weg über die Schule zu Celia, wo Paul vorübergehend als Lehrer tätig ist und in der Klasse von Celia Englischunterricht erteilt. Er meldet sie kurzerhand zu einem Kurzgeschichtenwettbewerb einer großen neuseeländischen Zeitung an.
Es dauert jedoch nicht lange, bis die Polizei auftaucht und meldet, dass Celia verschwunden ist. Paul gerät sofort in Verdacht, ihr etwas angetan zu haben. Dabei stellt sich heraus, dass auch der Stiefvater Celias ihr im eigenen Haus nachgestellt hat (allerdings auf gerade noch so als harmlos zu bezeichnende Weise). Jackie ist außer sich vor Wut. Man kann aber auch Paul nichts nachweisen. Er wird zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Bevölkerung jedoch stellt sich – aufgehetzt durch Celias Stiefvater – gegen Paul. Jonathan, der Sohn Andrews, also der Neffe Pauls, der Celia sehr nett fand und sie ein paar Mal heimlich fotografiert hat, bringt endlich nach langem, dramatischen Hin und Her Licht ins Dunkel. Er zeigt Paul, dass sein Vater unter dem Straußenfutter Celias Rucksack versteckt hat. Es kommt zu einem schrecklichen Showdown zwischen den Brüdern am Flussufer. Paul bezichtigt Andrew, dass er Celia auf dem Gewissen habe. Er richtet in rasender Wut einen Gewehrlauf auf seinen Bruder. Andrew hingegen schreit Paul brutal die gesamte harte Wahrheit ins Gesicht: Wie und durch welche Umstände seine und Pauls Mutter damals im Fluss den Tod gefunden hat, wie Celia zu Tode kam und welche Ereignisse dazu führten. Dabei stellt sich (für den Zuschauer) endgültig heraus, dass Celia nicht Pauls Tochter ist, sondern seine ……

Der Zuschauer ist nun dankbar für die Aufklärung, denn der gesamte Film lebt bis zu diesem Punkt von einer fast unerträglich zu nennenden Spannung.
Celia und Paul verbindet fast von Anfang an dieses unsichtbare Band, zunächst geprägt von gegenseitigem vorsichtigem Herantasten, bis hin zu einer soliden Vertrauensbasis und freundschaftlichem, ja liebevollem Umgang miteinander. Das gipfelt im so genannten „Geburtstagspicknick“, das Celia in der Obstplantage für Paul herrichtet. Eine fast traumhaft zu nennende Szene, bei deren Anblick kaum jemand die Tränen zurückhalten kann und die ganz stark die Verbundenheit der beiden herausstellt. Ähnlich gestaltet ist der im finalen Rückblick erzählte Abschied, bei dem Paul zum letzten Mal Celia lebend sieht, wo sie ihn zum ersten Mal so nennt, wie es das neu gefundene Verhältnis zwischen den beiden erfordert… ein weiterer emotionaler Höhepunkt.

Der Film ist so dicht, so komplex, dass es hier nur möglich war, die Hauptthemen bezüglich Celia und Paul zu beschreiben und dies ohne allzu viel zu "spoilern". Alle anderen, sehr vielschichtigen Handlungsstränge, die den Film zusätzlich bereichern, musste ich dementsprechend außen vor lassen.

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Paul kehrt zurück nach Neuseeland - Celia "interviewt" Paul - Paul denkt Celia wäre seine Tochter - Paul und Celia fahren im Auto - Paul bedroht Andrew - Celia verabschiedet sich von Paul, ihrem lieben .....

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Keeley Hawes-Macfadyen alias Zoe Reynolds in „Spooks“ und alias Jane Howells in "Death at a Funeral"

Keeley wurde im Jahr 1977 (1. Januar) in London geboren, das genaue Datum konnte trotz Recherchen in diversen Quellen nicht in Erfahrung gebracht werden. Sie ist das jüngste Kind von insgesamt vier (pers. Anmerkung: Okay, sie selbst ist jetzt bei Nummer drei angelangt, also eines gestehen wir ihr noch zu, oder?). Ihr Vater und zwei ihrer Brüder sind Londoner Taxifahrer. Sie besuchte die Sylvia Young Theatre School, und war eine Schulkameradin von Emma Bunton (Spice Girls). Eigentlich wollte sie gar nicht Schauspielerin werden, obwohl ihre Eltern sie dahingehend stets unterstützt hatten. Da sie recht groß ist (1,78 m), wurde sie zunächst als Model gebucht. Das machte sie ungefähr ein Jahr lang, dann wurde sie für „Karaoke“ gecastet.

Seitdem ging die Karriere kontinuierlich voran. Sie erschien in über 30 Filmen und TV-Produktionen, darunter „Wives and Daughters“, „Our mutual friend“, „Me and Mrs. Jones“ und „A Knights Tale“. Filmheldin Lara Croft aus „Tomb Raider“ (Animationsfilm) lieh sie die Stimme.

Sie lebte einige Zeit mit dem Cartoonisten (Trickzeichner) Spencer McCallum zusammen, bekam Sohn Myles im Jahr 2000, heiratete McCallum im Dezember 2001.

Dann begannen im Frühjahr 2002 die Dreharbeiten zur BBC-Serie „Spooks“. Die erste Episode daraus wurde am 13. Mai 2002 ausgestrahlt. Keeley spielt darin die MI5-Agentin Zoe Reynolds. MI5 ist eine Regierungsabteilung, die für die innere Sicherheit des Landes verantwortlich ist. Ähnlich dem MI6 (das ist die Abteilung, die immer „James Bond“ zu seinen herrlich spektakulären Auslandseinsätzen schickt), jedoch weniger angestaubt, noch wesentlich geheimer und mit zwar ebenso modernen, aber weniger überzogen wirkenden Mitteln arbeitend. Irgendwie einen Tick authentischer als JB halt. MI5 Agenten arbeiten in zum einen in modernster Büroumgebung, aber zum anderen auch in Feldoperationen im verdeckten Status. So musste sich Zoe Reynolds auch als Lehrerin, als Angestellte in einem Video-DVD-Verleih u.ä. ihren Aufgaben stellen.
Das Privatleben der MI5 Agenten kommt generell zu kurz, und das ist das Witzige daran, sowohl in der Serie (da spielen die privaten Beziehungen ebenfalls hie und da in die Handlung hinein) als auch für die Darsteller selbst. Am Filmset für „Spooks“ zu sein, bedeutet Hingabe zu dieser Serie von morgens bis abends, manchmal zwölf Stunden und mehr am Tag. Das machte es offensichtlich schwierig für Hawes, ihre erst wenige Monate alte Ehe positiv und erfolgreich zu gestalten.

Durch die enge und ständige Zusammenarbeit mit Spooks-Mitkollegen MM (alias Tom Quinn) begann sich zwischen den beiden etwas anzubahnen. Sie schwören heute Stein und Bein, dass sie während Keeley mit McCallum verheiratet war, keine Affäre hatten, sich lediglich als gute Kollegen getroffen hätten, aber so recht hat ihnen das niemand abgenommen. Die englische Boulevardpresse wurde auf das Thema aufmerksam und begann, das Paar mit Paparazzi zu verfolgen. Meist nicht sonderlich erfolgreich, da die beiden offensichtlich durch „Spooks“ Meister der Tarnung und des Verstecksspiels geworden sind. Der Druck der Presse wurde trotzdem enorm groß (und wer die englische Yellow Press kennt, der weiß, was das bedeutet!) und beide entschlossen sich recht schnell, Farbe zu bekennen und öffentlich zueinander zu stehen. Keeley trennte sich nach nur fünf Monaten Ehe von ihrem Mann. Für die Presse war dies ebenfalls ein gefundenes Fressen, man bezichtigte MM in fetten Schlagzeilen, ein Ehezerstörer („Marriage Wrecker“) zu sein.

Das war der Grund, warum sich das Paar mehr und mehr aus der Öffentlichkeit zurückzog. Auch kam es da gelegen, dass MM ein Filmangebot aus Neuseeland vorlag (IMFD), durch seine längere Abwesenheit kam dann etwas Ruhe in die ganze Angelegenheit.

Nach 18 Episoden „Spooks“ stieg MM aus der Serie aus (im Jahre 2004, wegen zu vieler anderer Verpflichtungen, u.a. Dreharbeiten zu „P&P“), nach 26 Episoden warf dann auch Keeley Hawes das Handtuch (wegen Schwangerschaft, damit verbundener Neuorientierung und ebenfalls weiteren Filmdreharbeiten). Während Lebensgefährte MM sich also wochen- und monatelang am Set von P&P tummelte, arbeitete die mit dem ersten gemeinsamen Kind schwangere Keeley an „Macbeth“ und „A cock and bull story“.

Dass das Medieninteresse durch MMs Darcy-Rolle wieder ansteigen würde, war dem Paar klar. Jedoch kam Keeley dabei zu Gute, dass sich die Meute nun überwiegend auf ihn stürzte und sie in ihrer Schwangerschaft weitgehend in Ruhe ließ. Ein gemeinsames Haus in einem renommierten, aber idyllischen Vorort von London war bereits gekauft und eingerichtet worden, die Ehe mit McCallum wurde endgültig geschieden, Sohn Myles wohnt seitdem bei Keeley und MM.

Nach Beendigung der Dreharbeiten zu „P&P“ hasteten MM und Keeley Hawes am 8. Oktober 2004 ins örtliche Standesamt um zu heiraten. Am 17. Oktober gleichen Jahres wurde MM 30 Jahre alt und das junge Ehepaar verbrachte zu diesem Anlass ein paar Flittertage in Paris.

Keeley Hawes-Macfadyen hat sehr unter den Anschuldigungen was ihre Ehe mit McCallum anlangt gelitten, auch die Scheidung war für sie, obwohl dabei freundschaftlich und einvernehmbar miteinander umgegangen wurde, der blanke Horror. Originalzitat: „Coming from a family where the parents had been together for 40 years, you never imagine that divorce is going to happen to you." Glaubt man dem Ehepaar Macfadyen ist diese neue Verbindung nunmehr für die Ewigkeit gemacht.

Im Dezember 2004 wird die gemeinsame Tochter Maggie geboren. Arbeit und Haushalt wird sich äußerst emanzipiert geteilt, sollten es Drehpläne, Probenarbeit und sonstige Termine einmal nicht zulassen, dass sich zumindest ein Elternteil zu Hause befindet, springt für Myles auch mal dessen Vater ein oder man nimmt die Kinder im Ausnahmefall mit an den Set.

Wiederum schwanger (Bekanntgabe der Schwangerschaft des zweiten gemeinsamen Kindes Mitte Mai 2006) arbeiteten Keeley und MM erneut an einem Film zusammen, die Dreharbeiten für „Death at a funeral“ von Frank Oz fanden im Juni/Juli in den Londoner Ealing Studios statt.

Das Baby soll in Kürze auf die Welt kommen, der genaue Termin ist nicht bekannt, aber es heißt in allen Ankündigungen „September 2006“. Wir warten gespannt! Edit: Baby ist wohl da, aber noch keine offizielle Verlautbarung. Edit-Edit: Baby ist ein Junge, heißt Ralph!

In "Death at a Funeral" spielt das Paar zum ersten Mal ein einer schrägen Komödie zusammen. Die Schwangerschaft wird dabei in fast allen Sequenzen, in denen KHM zu sehen ist, geschickt kaschiert.

Die Rolle der Jane, Ehefrau des Sohnes des teuren Verblichenen, ist keine sehr große, man darf aber davon ausgehen, dass dem finalen Schnitt da noch einiges zum Opfer gefallen ist. Was in der Endfassung gezeigt wird, ist leider ziemlich profan und dem Talent der guten Frau nicht angemessen. Nun ja, die Hauptrollen spielen da eben andere.



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Promo-Foto "Spooks" - Am Set in den Straßen von London - Das traute junge Paar - Ratlos am Sarg des Verstorbenen - Die trauernde Familie

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Zuletzt geändert von doris-anglophil am 17.09.2007, 18:23, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 04.10.2006, 00:07 
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Keira Knightley alias Elizabeth Bennet in „Pride & Prejudice“

Die 1,70 m große Keira Christina Knightley wurde am 26. März 1985 in Teddington, Middlesex geboren. Sie ist die Tochter von Schauspieler Will Knightley und der Drehbuchautorin Sharman Macdonald. Sie hat einen älteren Bruder, Caleb Knightley. Im Alter von drei Jahren wollte sie unbedingt einen eigenen Agenten haben. Ihre Eltern erlaubten ihr dann etwas später, in den Ferien in kleineren Produktionen mitzumachen. Im Alter von 6 Jahren debütierte sie im TV-Film „Royal Celebration“ und im Kino im Alter von 9 Jahren in „A Village Affair“.
1999 spielte sie das Double der Königin Amidala (Nathalie Portman) im Prequel der Star Wars Saga „Phantom Menace“ (bei uns bekannt als „Episode 1 Die dunkle Bedrohung“). Dadurch wurde man international auf sie aufmerksam.
2002 hatte sie ihren großen Durchbruch in dem erfrischenden Film „Bend (Kick) it like Beckham“, im welchem eine schöne Mischung von Jungmädchenromantik, Sportaction, Comedy und interkultureller Problematik gelungen ist. Davor erschien sie bereits in dem Horrorthriller „The Hole“. In der TV-Produktion „Doktor Schiwago“, dem Klassiker von Boris Pasternak, durfte sie im zarten Alter von 17 Jahren bereits die Lara spielen. Es folgten „Love Actually“ und „King Arthur“. Trotz ihrer Jugend hat sie bereits eine beeindruckende Filmografie, alles aufzuzählen, würde zu viel Zeit und Platz in Anspruch nehmen.
Der bekannteste Film von ihr dürfte jedoch bislang „Pirates of the Caribbean (1. Teil)“ sein. 2004 wurde dann die zweite Kinoverfilmung des Jane Austen Bestsellers „Pride & Prejudice“ gedreht, mit Keira als Elizabeth Bennet. Zu den Dreharbeiten von „P&P“ kam sie direkt vom Set „The Jacket“ aus Schottland, ging danach zu „Pirates of the Caribbean 2“ und anschließend drehte sie „Domino“. Außerdem ist „Pirates of the Caribbean 3“ gerade in der Mache, wo sie auch zwischendurch einige Male mit Freund Rupert Friend (den sie am Set von „P&P“ kennen gelernt hatte, er spielte dort die Rolle des George Wickham) beim Strandurlaub zwischen den Drehs gesichtet wurde.

Keira Knightley ist Legasthenikerin, sie hatte lange Zeit in der Schule große Mühe mit dem Lesen und der Rechtschreibung. Nur ihrer eisernen Disziplin ist es zu danken, dass sie mit diesem Handicap fertig wurde und dies inzwischen größtenteils überwunden hat. Überdies verfügt sie über eine fundierte Tanzausbildung und sie ist LAMDA-Absolventin (London Academy of Music and Dramatic Art). Sie beschäftigt einen Personal Trainer, mit Namen „Tatler“. Für ihre Rolle als Guinevere in „King Arthur“ trainierte sie fast sieben Monate lang täglich zwei Stunden Gewichtheben und anschließend drei Stunden entweder Kickboxen, Reiten oder Kampftraining (immer abwechselnd). Ihr persönliches Idol ist Geoffrey Rush (“Shakespeare in Love” und “Pirates of the Caribbean“).

Muss ich etwas über die Rolle der Elizabeth Bennet sagen? Ich denke eher nicht, oder? Es gibt wenig neutrale Meinungen über sie als Lizzie, sie polarisiert in dieser Rolle. Im Übrigen ist die Anlegung einer Rolle sehr oft auch vom Regisseur so gewünscht, und wenn Joe Wright ihr bedeutete, die Lizzie mehr mädchenhaft, mehr wild, mehr witzig, mehr albern, mehr… was weiß ich was, zu geben, dann macht KK das eben so. Es wird ihr oft vorgeworfen, sie lasse es speziell in diesem Part an der nötigen Ernsthaftigkeit und inneren Ruhe fehlen, die Elizabeth Bennet doch anhaften soll, aber dies ist wiederum Auslegungssache bzw. kommt wie gesagt oft auch auf die Meinung des Regisseurs an. Ich persönlich habe zwar „meinen“ Mr. Darcy in MM gefunden, aber nach Lizzie Bennet bin ich immer noch am Suchen. Weder KK noch Jennifer Ehle noch Greer Garson haben da bislang bei mir ins Schwarze getroffen.

Die P&P Verfilmung an sich ist ja durchaus gelungen (bitte immer zu bedenken, für die Zeit von etwas mehr als 120 min.!), die Rollen bis auf wenige Ausnahmen exzellent besetzt, die Kostüme dem Rahmen in dem es sich laut Regisseur bewegen soll, absolut entsprechend und die Drehorte mit großem Bedacht ausgewählt. Am Drehbuch gibt es nicht viel auszusetzen, an der Choreografie erst recht nicht und das absolute Highlight des Films ist die wunderbare Musik von Dario Marianelli, dem English Chamber Orchestra und Pianist Jean-Yves Thibaudet. Da kann nun auch KK nicht mehr viel kaputtmachen (nee, Spaß natürlich!)

Mein Lieblingsbild der beiden Protagonisten (allerdings Promo) aus P&P:

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Weitere P&P KK Fotos:

Bild Bild Bild Bild Bild

Auf dem Ball in Meryton / Ein Brief aus Netherfield / Der Tanz mit Mr. Darcy / Die Erkenntnis der Liebe setzt sich durch / Grande Finale !

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Miranda Otto alias Penny Prior in „In my father’s den“ und alias Mrs. Hurtle in “The way we live now”

Miranda Otto ist die Tochter des australischen Schauspielers Barry Otto. Sie wurde am 16. Dezember 1967 in Brisbane/Australien geboren. Sie ist 1,68 m groß.
Seit dem 1. Januar 2003 ist sie mit dem ebenfalls australischen Staatsbürger und Schauspieler Peter O’Brien verheiratet und hat mit ihm eine Tochter, die interessanterweise den Namen „Darcey“ trägt. Das Mädchen wurde am 1. April 2005 in Abwesenheit des Vaters geboren, der in den USA weilte und die Geburt per Web-Cam miterlebte. Als sie mit dem Kind schwanger war, drehte Miranda gerade „Krieg der Welten“ ab.

Für die Schauspiel- und Filmkarriere hat sie ein Medizin-Studium aufgegeben. Sie hat eine klassische Ballett-Ausbildung genossen und die prestigeträchtige NIDA (National Institute of Dramatic Arts) in Sydney abgeschlossen (wie ebenfalls Mel Gibson und Judy Davis). Ihren Namen „Miranda“ verdankt sie einer Shakespeare-Figur (Quiz: Welcher?).

Ihre Filmografie umfasst ca. 30 Filme, darunter „The thin red line“ und den Oscar-Abräumer „Der Herr der Ringe“, wo sie in Teil 2 und 3 die Rohan-Prinzessin Eowyn spielte. Dies brachte ihr sechs Monate Dreharbeiten in Neuseeland ein, aber auch Weltruhm. Für diese Rolle musste sie reiten und kämpfen lernen, ihr Kampfkostüm für den dritten Teil „Die Rückkehr des Königs“ wog allein 10 Kilogramm. Die Rolle der Eowyn bekam sie auch nur aus der zweiten Reihe heraus, denn ursprünglich war dafür Alison Doody vorgesehen, die aber wegen Schwangerschaft dann von der Sache Abstand nehmen musste.

Nach „HdR“ kehrte sie nochmals zu Beginn des Jahres 2004 nach Neuseeland zurück, um dort den Dreh am Brad McGann Film „In my father’s den“ aufzunehmen. Sie spielt dort die stille, etwas scheue und sehr religiöse Penny Prior, Schwägerin des Kriegsschauplatz-Fotografen Paul Prior (MM). Auch sie kann den Konflikt zwischen ihrem Mann und dessen Bruder aber nicht abbremsen und muss deswegen hilflos zusehen, wie alles einer Katastrophe entgegensteuert, an der sie – so unglaublich das klingt – zu guter Letzt auch noch die Hauptschuld trägt.

Eine Geschichte voller Missverständnisse, Verzweiflung, Verdrängung und Trostlosigkeit. Und trotzdem ist der Film nicht düster oder von ständiger gedrückter oder verzagter Stimmung. Es gelingt eine wundervolle Gratwanderung zwischen schier unfassbarer Aussichtslosigkeit und fast heiterer Gelassenheit. Die Darstellung der Penny hat großen Anteil daran, denn dieser Charakter bringt das Ruheelement in das Stück – bis fast ganz zum Schluss. Spiegelt MMs Darstellung des Paul die Unruhe und Zerrissenheit wieder, so ist es an Miranda als Penny, das Gegengewicht dazu wieder herzustellen. Der Streifen ist ein Meisterwerk der Filmkunst, nicht zuletzt dank Miranda Otto und (natürlich!) Hauptdarsteller MM.

Mit nur zwei Filmpartnerinnen hat MM bislang das Vergnügen gehabt, mehr als einen Film (bzw. TV-Aufnahmen) zu drehen, Miranda Otto ist eine davon, seine eigene Frau die andere (Spooks, DAAF). Außer am Set von „IMFD“ trafen die beiden Schauspieler bereits drei Jahre zuvor zu den Dreharbeiten zu „The way we live now“ zusammen.

Dort spielt Miranda in einer wirklich sehenswerten Leistung die amerikanische „Lady“ Mrs. Hurtle, die aus dem Staate Oregon stammt und eine recht dunkle und anrüchige Vergangenheit hat. Sie reist nach London, um dort ihren angeblichen Verlobten Paul Montague zu überreden, zu ihr zurück zu kehren. Doch der hat sich inzwischen einer anderen zugewandt, Hetta Carbury, der Schwester des Lebemanns Sir Felix Carbury (MM). Mit allen Mitteln versucht Mrs. Hurtle, diese Verbindung zu untergraben. Allerdings mischt sie sich auch nicht unerheblich in das Verhältnis ein, dass Sir Felix mit der Magd Ruby unterhält, die bei Mrs. Hurtle im Haus tätig ist. Es kommt zu sehr schönen ausgefeilten Dialogen, wundervoll zur Darstellung gebracht von Miranda Otto als Mrs. Hurtle, MM als Sir Felix, Cillian Murphy als Paul Montague, Paloma Baeza als Hetta Carbury und Maxine Peak als Ruby. Allein schon deswegen: Angucken!

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Eowyn, Schildmaid Rohans / Penny Prior im Haus / Penny blickt zu ihrem Schwager Paul / Penny und Paul am Fenster / Paul besucht Penny / Mrs. Hurtle will ihren Ex-Verlobten zurückerobern!

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Also, wenn nach diesem Wochenende der schlimmste Hype um GoG und RH sich gelegt hat, machen wir hier mal weiter, ja?

Diesmal geht es um "Enigma" und da dürft ihr wählen zwischen Kate Winslet und Saffron Burrows (sind ja eh die einzigen weiblichen Hauptrollen in dem Film), okay?

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Lucas' sugarhorse
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Eindeutig Kate Winslet, ich finde sie grandios und auch fast alle ihre Filme finde ich super! Kommt sehr sympathisch rüber und ist meiner Meinung nach auch sehr talentiert!

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thx to Cuni


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BeitragVerfasst: 07.10.2006, 19:02 
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Für mich auch einmal Kate bitte! :D




Und zu Miranda Otto fällt mir noch ein:

Ich fand den Akzent, den sie in TWWLN anschlägt extrem merkwürdig :augenroll: . Sollte das texanisch sein? Hat mich irgendwie total irritiert! :abgelehnt:

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BildFor the love of Camelot!!!Bild
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BeitragVerfasst: 07.10.2006, 19:05 
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Für mich auch Kate. Die ist echt klasse, finde ich.

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Danke liebe Cuni fürs Basteln!!!
Hier gibts mehr zu dem wundervollen Joseph Chandler


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BeitragVerfasst: 08.10.2006, 12:12 
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Mrs. Darcy
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Ja, Kate ist auch meine Favoritin. :)


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BeitragVerfasst: 08.10.2006, 13:28 
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Mill overseer & MM ambassador
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Gut, dann werde ich mich mal schlau machen! Bis dann!

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BeitragVerfasst: 08.10.2006, 16:33 
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Kate Winslet alias Hester Wallace in „Enigma – Das Geheimnis“

Die 1,73 m große „English Rose“ (Nickname) Kate Winslet wurde am 5. Oktober 1975 in Berkshire/England geboren. Sie hat drei Geschwister, einen Bruder und zwei Schwestern (die auch Schauspielerinnen sind). Sie wuchs nämlich in einer Familie von Theaterfachleuten und Schauspielern auf. Ihren ersten Profi-Auftritt hatte sie mit 11 Jahren in einem Werbespot für Frühstücks-Flakes. Danach begann sie, Schauspielunterricht zu nehmen.

Die erste große Filmrolle war 1994 in „Heavenly Creatures“. Danach stach sie hunderte von anderen Bewerberinnen beim Casting für „Sense and Sensibility“ aus und bekam die Rolle der Marianne Dashwood in der Verfilmung von 1995. Das brachte ihr einen Britischen Academy Award ein und eine Oscar-Nominierung als beste Nebendarstellerin. Außerdem spielte sie in der Hamlet-Verfilmung von und mit Kenneth Brannagh die Ophelia.

Der größte Erfolg war natürlich 1997/98 die Rolle der Rose im oscarüberhäuften Streifen „Titanic“ an der Seite von Leonardo di Caprio. Außerdem lehnte sie bereits zwei große Rollen ab und zwar die der Lady Viola in „Shakespeare in Love“ und die der Anna Leonowens in „Anna and the King“. Für „Lord of the Rings“ wurde auch ihr zunächst die Rolle der Eowyn angeboten.

Kate Winslet ist zum zweiten Mal verheiratet. Ihre erste Ehe mit James Threapleton wurde 2001 nach drei Jahren geschieden, mit ihm hat sie Tochter Mia (geboren 2000, sie war mit diesem Baby schwanger, als sie „Enigma“ drehte). 2003 heiratete sie Sam Menders, mit dem sie inzwischen Sohn Joe (geb. 2003) hat. Vor ihrer ersten Ehe war sie für eine Zeitlang mit – Achtung Mädels! – Rufus Sewell zusammen.
Für „Titanic“ bekam sie 2.000.000 Pfund Gage, für „Enigma“ 300.000 Pfund. Sie lebt abwechselnd in London und in New York. Ihr jetziger Ehemann ist ein sehr guter Freund von Tom Hollander, der ebenfalls in „Enigma“ mitspielt.

Da schlagen wir dann geschickt den Bogen zu MM, den dieser hatte sage und schreibe dreimal das Vergnügen, mit Tom Hollander gemeinsam zu drehen, nämlich in „Maybe Baby“, „Enigma“ und „Pride & Prejudice“.

Kate Winslet spielt also in „Enigma“ die Rolle der etwas unscheinbaren, aber sehr intelligenten Hester Wallace, die als eine von vielen Damen und Herren im Verborgenen der Regierungseinrichtung Bletchley Park arbeitet, wo man während des Zweiten Weltkrieges Funksprüche der Deutschen abhörte und versuchte, deren komplizierte Codierung zu entschlüsseln, zu knacken. Hester Wallace teilt sich ein Cottage mit der überaus attraktiven Claire (Saffron Burrows), die durch ihr plötzliches Verschwinden fast eine Krise auslöst. Geheimdienst und Bletchley-Mitarbeiter sind bemüht, den Schaden, den Claire - offensichtlich in der Absicht zu spionieren – hinterließ, in Grenzen zu halten.

Dadurch macht Hester Wallace langsam die Bekanntschaft des genialen Codeknackers Thomas Jericho (Dougray Scott), der einst ein Verhältnis mit Claire hatte und der über ihr offensichtlich oberflächliches und anscheinend nur auf den Zweck des Ausspionierens ausgerichtetes Verhalten einen Nervenzusammenbruch erlitten hatte und vorübergehend die Arbeit in Bletchley unterbrechen musste, um sich entsprechend behandeln zu lassen. Bei seiner Rückkehr nach Bletchley und dem Versuch, die neuen Codes der deutschen U-Boote mit Hilfe der Dechiffriermaschine „Enigma“ zu entschlüsseln, erhält er Hilfe von dem durch erhebliche Verbrennungen gekennzeichneten Marine-Geheimdienstoffizier Cave (MM). Während der Regierungs-Geheimdienst in Person von Mr. Wigram (Jeremy Northam) sich um die Sache mit Claire kümmert, werden Hester und Thomas immer mehr zu Verbündeten bei der Aufdeckung eines Codierungs-Geheimnisses, das langsam aber sicher zutage tritt. Sicher ist nur dass das Verschwinden von Claire auch damit zu tun haben muss.

„Enigma“ (die Maschine) ist nun Hester und Thomas sozusagen „privat’“
behilflich, Codes zu entschlüsseln, die man unter den Dielenbrettern von Claires Zimmer gefunden hat. Thomas konnte diese Zettel in letzter Minute vor dem neugierigen Zugriff Mr. Wigrams retten. Entsetzliche Dinge werden ans Tageslicht befördert, man hat in Weißrussland (Katyn) Massengräber entdeckt, die von den Deutschen angelegt wurden. Außerdem gelingt es in einer 24-Stunden-Daueraktion zusammen mit Cave und Logie (TH) den Funkverkehr der U-Boote im Atlantik abzuhören und letztendlich die neuen Codes zu entschlüsseln. Erschöpft bricht Cave nach getaner Arbeit noch am Schreibtisch zusammen. Thomas jedoch muss zusammen mit Wigram noch eine weitere Gefahr abwenden, da man eines der U-Boote in einen abgelegenen Firth nach Schottland dirigiert hat. Dort kommt es zu Auseinandersetzungen mit einem anderen Codeknacker, der offensichtlich mit Claire als Spion zusammengearbeitet hat, was zum Schluss erst aufgedeckt werden konnte.

Durch die ganzen dramatischen Ereignisse sind sich Hester und Thomas persönlich näher gekommen und haben sich ineinander verliebt. Schön die Schluss-Sequenz in London, wo die hochschwangere Hester (praktisch, da Kate ja keinen künstlichen Bauch dafür umgeschnallt bekommen musste) ihrem Thomas über die Straße hin entgegen eilt. Die Aufnahmen, wo Hester und Thomas noch kein Paar waren (also 98% des Films), sind sehr geschickt gemacht, damit man die Schwangerschaft Kates nicht so bemerkt.

Mit MM hat Kate Winslet im Film keine einzige Szene zusammen, was aber natürlich nicht bedeutet, dass solche Szenen nicht vielleicht sogar existieren und lediglich dem finalen Schnitt zum Opfer gefallen sind. Bekannt ist darüber aber leider nichts. Dennoch dürfte man am Set einige Male aufeinander getroffen sein, im Übrigen gibt es auch so genannte „Kennenlern-Parties“ oder ein „Bergfest“, wenn die Hälfte der Drehzeit vorbei ist.


Bild Bild Bild Bild Bild

Cave kennt die "Enigma-Maschine" / Er hilft den Codeknackern von Bletchley / Thomas und Hester nähern sich an / Sie nutzen die Decodier-Maschine für private Recherchen / Thomas ist von Claire geheilt, er und Hester sind nun ein Paar

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BeitragVerfasst: 08.10.2006, 16:57 
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Durch die ganzen dramatischen Ereignisse sind sich Hester und Thomas persönlich näher gekommen und haben sich ineinander verliebt. Schön die Schluss-Sequenz in London, wo die hochschwangere Hester (praktisch, da Kate ja keinen künstlichen Bauch dafür umgeschnallt bekommen musste) ihrem Thomas über die Straße hin entgegen eilt. Die Aufnahmen, wo Hester und Thomas noch kein Paar waren (also 98% des Films), sind sehr geschickt gemacht, damit man die Schwangerschaft Kates nicht so bemerkt.


Das Beste an der Szene ist, daß Tom Claire auf der Straße sieht (die nicht tot ist, wie man angenommen hat) und sie nicht beachtet, weil nur noch Hester wichtig ist !

Ich wußte nicht, daß KW in enigma schwanger war. Wie praktisch, daß sie ein Pummelchen gespielt hat (und wie sympathisch :wink: ).

Kann es sein, daß KW sich zu ihrem Nachteil verändert hat, seit sie nach Amerika gezogen ist - sie hat sich nun doch dem Gewichtsdiktat unterworfen und angeblich eine neue Nase ? :shock:

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Bloody Internet.


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BeitragVerfasst: 08.10.2006, 18:46 
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Lucas' sugarhorse
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Och nö, das fänd ich aber schade, fand sie immer so sympathisch. Fand das ganz toll, bei einer Oskarverleihung (ich glaueb sie war für "Iris" nominiert" sah sie traumhaft schön aus, und wurde von den Medien zerissen, dass sie zu fett sei...blabla...und sie hat sich so toll geschlagen und geschimpft, dass sie es nicht einsehe zu hungern und wie ein Skelett und eine Puppe auszusehen!
Fand das so toll von ihr, dass sie bei diesem k´ranken Hype nicht mitmacht! :respekt:
Und ich finds auch toll, dass sie bei iherer Fimauswahl nicht alles nimmt, was ihr angeboten wird, und nur weil es ein Hollywood-Film ist, finde geaerde ihre "besonderen" Rollen und Filme toll!
Danke Doris für diese Übersicht und die Einblicke ins Filmgeschäft, immer wieder spannend, was da so hinter unserem Rücken getrickst wird, ohne das wir es merken...

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BeitragVerfasst: 08.10.2006, 18:49 
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Maike hat geschrieben:
Das Beste an der Szene ist, daß Tom Claire auf der Straße sieht (die nicht tot ist, wie man angenommen hat) und sie nicht beachtet, weil nur noch Hester wichtig ist !

Ich wußte nicht, daß KW in enigma schwanger war. Wie praktisch, daß sie ein Pummelchen gespielt hat (und wie sympathisch :wink: ).

Kann es sein, daß KW sich zu ihrem Nachteil verändert hat, seit sie nach Amerika gezogen ist - sie hat sich nun doch dem Gewichtsdiktat unterworfen und angeblich eine neue Nase ? :shock:


Ja, die Filmindustrie stellt harte Ansprüche und die in Hollywood legt die Messlatte noch einmal extra an (ob allerdings mit dem richtigen Maßstab sei dahingestellt), da schwimmen halt viele mit dem Strom mit.

Man sollte froh sein, dass unsere Männer (RA und MM) damit nichts zu tun haben, ihren Erfolg lieber anderweitig suchen und den zum Glück auch haben. Von einer Hollywood-Karriere rate ich soweit möglich immer ab, es ist die heuchlerischste, verlogenste, überzogenste und am meisten überschätzte Gesellschaft überhaupt. Mit nur wenigen Ausnahmen, leider! Bitte ihr süßen Jungs, bleibt in England, überwiegend jedenfalls, ein guter Rat von mir.

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