Das waren aber sehr traurige und deprimierende Kapitel, und ich hab sie auch mit gemischten Gefühlen gelesen. Vor allem natürlich Mr. Hale (wie ja schon erwähnt

) ist da der Knackpunkt! Auf der einen Seite ist sein Verhalten absolut daneben, aber auf der anderen Seite scheint es ihm so schlecht zu gehen (er leidet ja quasi körperliche Qualen…fast so wie später JT), das er einem schon wieder leid tun könnte.
Die Kurzfristigkeit seines Handelns bringt eigentlich mehr Leid mit sich, als die ganze Tragik der Sache ansich, finde ich. Und das er sich überhaupt keine Gedanken darüber macht, wie der Umzug organisiert werden könnte, ist mir wirklich unverständlich :nix: . Ich meine so weltfremd kann man als Mann, der ja damals wirklich DER Haushaltsvorstand war (oder?) gar nicht sein!!
Er überlässt das alles seiner Tochter, die davon jetzt wirklich keine Ahnung hat, und die Mutter ist was das alles betrifft, ja sowieso überfordert!!
Was mir aber leider noch immer noch nicht so wirklich klar ist

….Warum genau hat Mr. Hale seinen Glauben verloren?? Der Kirche selbst steht er ja anscheinend positiv gesinnt gegenüber, nur sein Glaube an Gott ist ihm abhanden gekommen. Richtig?
Margaret und Mr. Hale beten dann nämlich etwas später auch noch gemeinsam, nachdem ihr Mr. Hale alles erzählt hat. Zu wem spricht er denn da, wen bittet er um Hilfe, wo er doch nicht mehr glauben kann…
Ach ja, in Kapitel IV steht: Frederick was an outlaw!
