Kap. 15
Muss gestehen, das ich die ganze Diskussion der Beiden nicht eins zu eins verstanden hab

, aber Margaret und Thornton geben sich ja ganz schön kontra. Kommt mir fast so wie der Darcy/Elisabeth Effekt vor. Er ist total fasziniert von ihr, weil er sonst wohl kaum einer Frau begegnet, die ihm mal widerspricht…und ihr macht es wohl auch großen Spaß, dass sie sich mit ihrem Gesprächspartner ein wenig messen kann….würde sie sich aber natürlich niemals im Leben eingestehen!
Ist schon irgendwie lustig….bei ihren Eltern sagt sie ja gleich zu allem ja und Amen, und Thornton will sie einfach nicht Recht geben.
Und ich muss wieder mal den Film loben, denn da haben sie doch dieses ganze Kapitel sehr schön in der „Overbearing Master“ Szene untergebracht. (Seit GoG kommt mir sogar dieses „Overbearing Master“ schon anzüglich vor :stupid: :tongue: )
Hmmmm...ich versuch trotzdem mal die Streitfrage wiederzugeben

:
Sie streiten sich, weil Margaret denkt, Mr. Thornton hätte eine moralische Verpflichtung gegenüber seinen Arbeitern, und müsste darauf achten, dass sie in ihrer Freizeit ausserhalb der Firma keinen Unsinn treiben? Thornton aber denkt, dass er nicht das Recht hat sich in anderer Leute Angelegenheiten einzumischen, und meint jeder könnte mit seinem Geld machen was auch immer er damit anstellen will.
Finde ich eigentlich auch richtig. Oder geht´s da im groben schon um Sozialversicherungen oder ähnliches…?
Und ach ja, Mrs. Thornton am Anfang war mir nun doch wieder mal ganz schön unsympathisch. Wie sie Margaret da alles aus der Nase zieht…..und dann ist sie fast noch verärgert, als ihr Margaret zu verstehen gibt, das sie es nicht auf ihren Sohn abgesehen hat…vor ein paar Tagen war das ja noch eine ihrer größten Sorgen :pfeif: .