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BeitragVerfasst: 19.11.2006, 22:02 
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doris-anglophil hat geschrieben:
Armer JT, er wird da schon sehr benachteiligt, deutlich, oder?



Das finde ich ja auch. Sie redet ja richtig schlecht über ihn :shock: , und zieht sein Tun als lächerliche.
Was hätte die ganze Aristokratie damals gemacht, wenn es niemanden gegeben hätte, der Handel betreibt :zunge: .

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Verfasst: 19.11.2006, 22:02 


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BeitragVerfasst: 19.11.2006, 22:20 
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Lucas' sugarhorse
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ARGH, ich habs ganz vergessen :wall: , sorry :oops:
Habs aber am Freitag schon gelesen, finde aber jetzt in meinem Chaos hier grad den Zettel nicht.
Woran ich mich noch erinnere, ist dass ich bei einer Stelle ganz arg lachen musste, weil seine Zähne und sein strahlendes Lächeln beschreiben werden...da musste ich sofort an unseren GoG denken :lol:

Ich finde Margaret hier auch sehr hochnäsig und etwas unsympathisch muss ich sagen. Und die Stelle mim Armband hab ich beim ersten mal lesen total überlesen :shock: und erst in einem der Forums (ganz am Anfang noch) hab ich gelesen, dass die tee-szene im Film das darstellt, nur halt ohne Armband (oder wars im Audio-Kommentar?) und dadurch hab ich die Stelle dann nochmal nachgelesen...und ja...sie ist wubderbar und auch ganz toll beschreiben, bekomme da richtig herzflattern :love:

Und es ist so toll, dass ich immer die Filmcharaktere in der Rolle vor mir sehe und sie sprechen höre, besonders bei Thornton ist das natürlich ganz arg toll!!! :schmacht:

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BeitragVerfasst: 20.11.2006, 12:22 
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Achja, ihr hackt mal wieder alle auf der armen Margaret herum, was? :wink: Na dann ist ja gut, dass ich nun auch was dazu sage.

Ich finde sie klasse. Sie kommt zwar an manchen Stellen etwas unsympathisch rüber, aber auch JT finde ich hier net nur sympathisch mit seinen Bemerkungen über den Norden und seine Arbeiter.
Und nachdem Margaret den ganzen Tag gewaschen und gebügelt hat, damit Mr. Thornton kommen kann, finde ich das nicht unbedingt verwunderlich, dass sie Mr. Thornton nicht mit offenen Armen empfängt. Wieder mal macht ihr dieser Mann nur Arbeit, aber auch wenn er sehr ungelegen kommt und sie wegen ihm superviel Arbeit hatte, ist sie höflich und sorgt dafür, dass er z.B immer genug Tee in seiner Tasse hat. Sie macht es zwar eher unwillig, sieht aber immer sofort, wenn sie ihm wieder einschenken muss. Ich denke, das zeigt sehr deutlich, dass sie eine gute Gastgeberin ist, auch wenn sie ihm gegenüber eher stolz rüberkommt.
Auch wird mehrmals geschrieben, dass die Kopfschmerzen hat. Da wäre wohl niemand sehr nett und viele Leute würden sich trotz Gästen einfach zurückziehen, aber sie sorgt dafür, dass immer für alles gesorgt wird, was eigentlich Aufgabe ihrer Mutter wäre und nicht ihre. Ich finde es somit eher bewundernswert wie gut sie sich hält, obwohl sie ziemlich erschöpft und genervt sein muss. Und die Worte, die sie nachher in der Diskussion zu Mr. Thornton sagt, fand ich alle sehr nachvollziehbar und das meiste hätte ich - wäre ich an ihrer Stelle gewesen - auch angemerkt. Sie sieht nämlich im Gegensatz zu ihm die Probleme der Arbeiter im Norden, wo er nur sieht, wieviel Erfolg er mit seiner Mill hat. Ich finde, er ist da schon etwas blind für, welche Probleme das System hat, in dem er aufgewachsen ist, lebt und arbeitet

Achja, habt ihr eigentlich gelesen, wie süß er beschrieben wird mit seinen durchdringenden Augen. Wow, das zog mir fast die Schuhe aus und dann wie sein Lächeln mit dem eines Kindes verglichen wird und Margaret nicht umhin kann es attraktiv zu finden. Da fliegen ja wohl die Funken. :love:
Und es steht ja sogar explizit da, dass sie sich angezogen fühlen. Vielleicht hätte Margaret Mr. Thornton sogar gut leiden können, wenn der Arme net den Mund aufgemacht hätte. Aber so leid es einem irgendwie tut, er bringt doch wohl einfach die völlig falsche Worte aus seinem Mund. Da hat er eine Familie vor sich, die gerade aus dem Süden nach Milton gezogen ist und er sagt gleich was gegen den Süden. Na bravo! Das war nun wohl ein ziemlich großes Fettnäpfchen. :lol:
Dass Margaret daraufhin ihren Süden verteidigt, ist ja wohl abzusehen und zudem völlig verständlich. Und dann kommt diese Diskussion, in der ich eigentlich noch nichts Arrogantes auf beiden Seiten sehen kann oder Abneigung oder so. Jeder tut nur seine eigene Meinung kund und die sind nun mal sehr unterschiedlich. Margaret, die den Norden gerade erst kennen gelernt hat und nicht sonderlich schätzt, verteidigt ihren teuren Süden und JT spricht so voller Stolz über Milton, dass es einem schon fast hochkommen kann. :lol:
Ich meine ganz ehrlich: Wenn Margaret Vorurteile über den Norden hat, dann hat er welche über den Süden. Er tut ja so, als wären im Süden alle Menschen faul und arbeitscheu. Sein Eifer und seine Meinung, dass man es mit Fleiß zu was bringt, ist zwar sehr löblich, aber andererseits setzt er damit alle Leute, die es vielleicht trotz Fleiß nicht so weit gebracht haben wie er herab. Er ist stolz auf seinen Aufstieg und das kann ich nur verstehen, aber dass er von "poorness of characters" bei den Ärmeren spricht, finde ich schon ein starkes Stück. Das ist schon fast sozialdarwinistisch zu nennen.
Dass Margaret, die selbst nach dem Prinzip der christlichen Nächstenliebe erzogen wurde, das widerstrebt, kann ich nur verstehen.
Und im Buch ist es auch ganz deutlich, dass sie ihm nicht bewusst die Hand nicht reicht, sondern dass sie seine Absicht einfach verkennt. Sie wünscht sich sogar nachher es doch bemerkt zu haben, um darauf zu reagieren. Sie grollt ihm also nicht wirklich, während er sie als stolzes, arrogantes Mädel einschätzt.

Tja, wie gesagt, das ist jetzt alles etwas aus Margarets Sicht heraus gesehen, aber ich denke nicht, dass sie ihn hier schon verachtet trotz ihrer arroganten Bemerkung über "tradesman". Hier prallen einfach zwei völlig verschiedene Lebens- und Denkweisen aufeinander und derjenige von beiden, der hier die Dinge persönlich nimmt, ist der in seinem Stolz verletzte JT und nicht Margaret.

Nun aber noch was zu der Episode mit der Mutter. Die fand ich irgendwie gleich unsympathisch im Gegensatz zu euch. So wie die tut als ob ihr Junge der beste Mann auf der ganzen Welt ist. Ist er zwar irgendwie schon :winK:, aber diese stolze Arroganz von ihr nervt mich persönlich ziemlich. Und wie sie dann sagt, er solle aufpassen sich nicht von einem armen Mädchen einfangen zu lassen, da musste ich schon schmunzeln in Bezug auf das Buchende. :lol:

Übrigens die Szene mit dem Armband ist einfach spitze. Das habe ich immer bildlich vor mir irgendwie. :schmacht:


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BeitragVerfasst: 20.11.2006, 19:58 
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Na das war ja wieder ein schöner Erguß von dir :blum: !
Und immer wenn du Margaret verteidigst, mag ich sie auch gleich wieder viel lieber :wink: ...

Becci hat geschrieben:
Sie sieht nämlich im Gegensatz zu ihm die Probleme der Arbeiter im Norden, wo er nur sieht, wieviel Erfolg er mit seiner Mill hat. Ich finde, er ist da schon etwas blind für, welche Probleme das System hat, in dem er aufgewachsen ist, lebt und arbeitet.



Er sieht das aber ganz anders. Er meint doch die beiden Parteien, Men and Masters, wären im Moment recht ausgewogen, was die Macht angeht. Zumindest im Gegensatz zu früher...
Und er ist nunmal der Besitzer einer eigenen Fabrik und einem Warenhaus. Da sieht man manche Dinge und Probleme deutlicher, die ein anderer Unwissender nicht sehen kann.
Er versteht, das er das nicht zu ernst nehmen darf, wenn Margaret ihm Sachen vorwirft, von denen sie wenig Ahnung hat:
'And may I say you do not know the North?' asked he, with an inexpressible gentleness in his tone, as he saw that he had really hurt her.
Aber sie macht sich nicht die Mühe, sich mal in ihn reinzuversetzen. Die Dinge mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Margaret ist einfach stur, sie will sich nicht mit ihm auseinander setzten, mit diesem ungebildeten, unverschämten Kerl, den sie vom ersten Augenblick an abgeschrieben hat :twisted: .
Und das ist es, was mich eigentlich an ihrem Verhalten stört.

Zitat:
Aber so leid es einem irgendwie tut, er bringt doch wohl einfach die völlig falsche Worte aus seinem Mund. Da hat er eine Familie vor sich, die gerade aus dem Süden nach Milton gezogen ist und er sagt gleich was gegen den Süden. Na bravo! Das war nun wohl ein ziemlich großes Fettnäpfchen. :lol:


Da stimme ich zu, das war natürlich ziemlich dämlich von ihm, den Süden so abwertend darzustellen.

Zitat:
Tja, wie gesagt, das ist jetzt alles etwas aus Margarets Sicht heraus gesehen, aber ich denke nicht, dass sie ihn hier schon verachtet trotz ihrer arroganten Bemerkung über "tradesman".


Verachten tut sie ihn sicherlich nicht, das wäre zu hart gesagt, aber sie sieht unverkennbar auf ihn herab.

Zitat:
Hier prallen einfach zwei völlig verschiedene Lebens- und Denkweisen aufeinander und derjenige von beiden, der hier die Dinge persönlich nimmt, ist der in seinem Stolz verletzte JT und nicht Margaret.


Ich habe ja eher den Eindruck, das Margaret das persönlich nimmt. Er versucht wenigsten seine Position, und sein Handeln zu erklären. Sie hingegen bleibt nur stur in ihrer Ecke sitzen, und schmollt. OK, es wäre für eine Dame wahrscheinlich nicht angebracht gewesen, dieses Streitgespräch noch mehr zu forcieren, aber Thornton versucht auf sie einzugehen, sie hingegen riegelt total ab :naja: .

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BeitragVerfasst: 20.11.2006, 21:26 
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Claudia hat geschrieben:
Aber sie macht sich nicht die Mühe, sich mal in ihn reinzuversetzen. Die Dinge mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Margaret ist einfach stur, sie will sich nicht mit ihm auseinander setzten, mit diesem ungebildeten, unverschämten Kerl, den sie vom ersten Augenblick an abgeschrieben hat :twisted: .
Und das ist es, was mich eigentlich an ihrem Verhalten stört.

Ja, hast schon Recht, aber er will sich auch nicht mit ihr und ihrer Sicht der Dinge auseinander setzen. Ich finde, sie erheben beide irgendwie hier den Anspruch absolut recht zu haben. Margaret schweigt dazu und schmollt vielleicht auch, wie du meinst. Und JT hängt sich voll rein und verteidigt alles, was es zu verteidigen gibt. Ich weiß nicht, aber er ist mir hier etwas zu überzeugend, zu rigoros, in dem, wie er denkt, auch wenn er es alles schön darlegt und erleutert.
Und gerade wenn er Margaret vorwirft, dass sie nichts über den Norden weiß, müsste er sich doch auch an die eigene Nase packen und einsehen, dass er sich selbst ähnlich weit aus dem Fenster gelehnt hatte kurz davor.

Zitat:
Verachten tut sie ihn sicherlich nicht, das wäre zu hart gesagt, aber sie sieht unverkennbar auf ihn herab.

Da stimme ich dir zu, aber sie hat es auch nicht besser gelernt, auch wenn das keine Entschuldigung ist und so, aber ich finde, wenn er ihren Vorstellungen eines "tradesman" sehr widersprechen würde, wenn sie ihn von Anfang sympathisch fände, könnte ich mir vorstellen, dass sie schneller darüber hinweggesehen hätte.

Zitat:
Ich habe ja eher den Eindruck, das Margaret das persönlich nimmt. Er versucht wenigsten seine Position, und sein Handeln zu erklären. Sie hingegen bleibt nur stur in ihrer Ecke sitzen, und schmollt. OK, es wäre für eine Dame wahrscheinlich nicht angebracht gewesen, dieses Streitgespräch noch mehr zu forcieren, aber Thornton versucht auf sie einzugehen, sie hingegen riegelt total ab :naja: .

Da könntest du während des Gesprächs durchaus Recht haben, aber ich finde nachher, als er dann geht, ist sie von ihnen beiden die Ruhigere. Sie bedauert es ihm nicht die Hand zu schütteln. Sie will ihn also nicht verärgern oder kränken oder so, sondern versöhnlich mit ihm auseinandergehen, auch wenn sie ihn nun net auf Anhieb mag.


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BeitragVerfasst: 26.11.2006, 21:46 
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OK Becci, einigen wir uns vorerst auf Unentschieden :wink: ...

Kapitel 11 und 12:

Aaalso, Mr. Thornton ist wieder weg, und Margaret macht ihn schon wieder nieder. Sorry, aber so kommt mir das nun mal vor :nix: . Sie meint sogar, er wäre „tainted by his Position as a milton manufacturer”….obwohl sie ihm, nach der Aufklärung ihres Vater, bezüglich Thorntons Vergangenheit, und wie sein Vater ums Leben gekommen ist, wenigstens zugesteht, einen starken Charakter zu haben.
Er zahlt sämtliche Schulden zurück (wie auch immer…mit 3 Shillings a week, dürfte das doch Recht schwierig werden)…und ein ehemaliger Schuldner, dürfte davon so beeindruckt gewesen sein, das er Mr.T als Partner eingestellt hat :daumen: .

Bessy taucht auf. Schon wieder jemand für Margaret, um den sie sich kümmern muss, und sie fühlt sich auch gleich für sie verantwortlich. M muss wohl etwas an sich haben, das alle Menschen immer auf sie zukommen, und ihre Hilfe als selbstverständlich hinnehmen. Aber da Margaret ja so ein gutes Herz hat, das ich ihr ja auf keinen Fall abstreitig machen will, macht sie das ja anscheinend gerne.
Bessy selbst wird im Film wirklich um einiges angenehmer dargestellt. Hier kommt sie unbeholfen, weinerlich und ehrlich gesagt auch leicht nervig rüber.

Mrs. Thornton und Fanny kommen zum Tee zu den Hales. Lustig wie beide Seiten auf die jeweils andere herab sieht. Mrs. Hale schlägt sogar vor, Mrs. Thornton nach einer evtl.Verwandten zu fragen, die im Haleschen Haushalt mitarbeiten könnte :shock: .
Und Mrs. Thornton hat ihn einem früheren Kapitel die Hales als „freches Pack“ bezeichnet :lachen: .
Ich finde auch spätestens jetzt, merkt man, wie ähnlich sich doch Margaret und Mrs. Thornton sind.
Beide stur und uneinsichtig, was die andere Seite betrifft, obwohl sie sie noch gar nicht wirklich kennen.

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BeitragVerfasst: 26.11.2006, 22:15 
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Lucas' sugarhorse
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Danke nochnmal für die kurze Zusammenfassung, habs am Donnerstag schon gelesen und konnte mich jetzt so auf Anhieb gar nicht mehr erinnern.
ich muss gestehen, dier Passagen mit bessy (und teilweise auch Higgins) überlese icvh recht grob, zum einen macht sich mein Auge immer auf die Suche nach dem Wörtchen "Thornton" , und ich kann diesen komischen Dialekt einfach so schlecht nur lesen :roll:

Die Szene mit den 4 Damen finde ich sehr gelungen und lustig, genau so , wie dus gesagt hast. Und die Szene mit Thornton und seiner Mutter, als er sich umzieht...da hat man doch total die Bilder aus dem Film vor sich, oder?
Und da bekomme ich unweigerlich das gefühl, dass ich ihn mir schnellstmöglich nochmal anschauen muss...dabei hab ich ihn erst vor knap 4 Wochen gesehen (aber auf deutsch, das zählt ja kaum).

Freue mich schon auf die nächsten kapitel...

Mir macht das echt Spaß, das mit euch zu lesen, aber wirklich was produktives kann ich (zumindest jetzt) nicht dazu schreiben, kommt vielleicht, wenn die Story noch weiter voranschreitet...

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BeitragVerfasst: 26.11.2006, 22:29 
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Mill overseer & MM ambassador
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Uaahhh, vor lauter James Bond und RL habe ich nur bis Kapitel 11 gelesen! Werde ich jetzt von GoG deswegen gefoltert? *ja, bitte, bitte, bitte!* Und nun muss ich mich erst mal wieder ein wenig einfinden... tut mir leid!

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No, I can't, really... (MMs Antwort auf eine "freche" Frage von mir...)


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BeitragVerfasst: 26.11.2006, 22:48 
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doris-anglophil hat geschrieben:
Uaahhh, vor lauter James Bond und RL habe ich nur bis Kapitel 11 gelesen! Werde ich jetzt von GoG deswegen gefoltert? *ja, bitte, bitte, bitte!*


:lachen: :lachen: ...you naughty girl :mrgreen: !

Fjella hat geschrieben:
Mir macht das echt Spaß, das mit euch zu lesen, aber wirklich was produktives kann ich (zumindest jetzt) nicht dazu schreiben, kommt vielleicht, wenn die Story noch weiter voranschreitet...


Na was wirklich produktives kann ich ja auch nicht beitragen :? ...dazu fehlt mir einfach die Zeit, mich da in die tiefsten Abgründe des Buches einzuarbeiten...na, wir lesen einfach mal weiter würde ich sagen :wink: ...

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BeitragVerfasst: 27.11.2006, 07:36 
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Gráinne Jones-knallharte Journalistin
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Claudia hat geschrieben:
Bessy taucht auf. Schon wieder jemand für Margaret, um den sie sich kümmern muss, und sie fühlt sich auch gleich für sie verantwortlich. M muss wohl etwas an sich haben, das alle Menschen immer auf sie zukommen, und ihre Hilfe als selbstverständlich hinnehmen. Aber da Margaret ja so ein gutes Herz hat, das ich ihr ja auf keinen Fall abstreitig machen will, macht sie das ja anscheinend gerne.
Bessy selbst wird im Film wirklich um einiges angenehmer dargestellt. Hier kommt sie unbeholfen, weinerlich und ehrlich gesagt auch leicht nervig rüber.


Ich hab's gestern wieder mal verpaßt, hier mitzuschreiben. :oops: Und da es auch schon wieder ein paar Wochen her ist, dass ich diese Kapitel gelesen habe, habe ich schon wieder die Hälfte vergessen (fällt das noch unter Kurzzeitgedächtnis oder schon unter verkalkt?). Das Einzige, was ich noch gut in Erinnerung habe: Mir ist Bessy auch schrecklich auf die Nerven gegangen! Ich hatte direkt ein schlechtes Gewissen dabei, weil sie mir so überhaupt nicht sympathisch wurde. Obwohl sie einem doch eigentlich nur leid tun sollte ... :roll:

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BeitragVerfasst: 27.11.2006, 10:51 
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Natürlich kannst du von Sir Guy gefoltert werden, liebe Doris, aber erst wenn der Gute bei mir war. Bin da sehr eigen. :lol:
Allgemein vermute ich, es müssen mal wieder mehr JT/MH-Szenen kommen, damit ihr euch hier so richtig auslasst, was? Naja, ich muss zugeben auf die Szenen freue ich mich auch schon wieder sehr und auf die unterschiedlichen Meinungen zu Margaret. :lol:

So, nun zu den Kapiteln 11 und 12:
Ich fand eigentlich nicht, dass Margaret Thornton nur niedermacht. Sie bewundert offensichtlich seine Charakterstärke, ist aber von der Härte und Unnachgiebigkeit, die er offenbar gegenüber seinen Arbeitern zeigt abgestoßen. Ich verstehe sie hier sehr gut. Sie gesteht ihm ja auch zu ein "remarkable man" zu sein, mag ihn nur persönlich nicht. Von Niedermachen lese ich da wenig.
Ihre Mutter ist da weitaus mit mehr Vorurteilen behaftet.
Ist es eigentlich nur mir aufgefallen, dass schon hier die Krankheit der Mutter angedeutet wird und sozusagen ein dunkler Schatten über Margarets Leben hier aufzieht. Ich fand, man konnte hier schon sehr gut merken, dass da noch mehr kommt.
Das Gespräch mit Bessy fand ich ziemlich krass. Ja, ihr habt schon etwas Recht, dass sie leicht nervig ist, aber vor allem hatte ich Mitleid mit ihr. Man merkt schon sehr deutlich, wie beschissen ihr Leben gewesen sein muss, wenn sie sich schon so nach dem Tod sehnt. Und die Art, wie sie sich an Margaret klammert, zeigt, dass sie sonst außer Mary und ihrem Vater eigentlich niemanden hat. Also mir tut sie vor allem Leid und ich finde hier sieht man auch sehr deutlich die Situation der Arbeitsklasse zu der Zeit und versteht auch ein bisschen, wieso Margaret von Mr. Thorntons Härte gegenüber all diesen Dingen geschockt ist.
Alles in allem fand ich dieses Kapitel sehr traurig und etwas deprimierend

Dann kam Mrs. Thornton und schon in dem Gespräch mit JT fand ich sie sowas von schrecklich, wie sie da auf die Hales herabschaut, weil sie kein Geld haben. Ich fand sie irgendwie gleich sehr unsympathisch. Obwohl ich es krass fand, wie sie als nicht nur unfreundlich und kalt gezeigt wird, sondern wie Elizabeth Gaskell sie als "shy" in Bezug auf das Kennenlernen neuer Leute bezeichnet. Hat mich etwas an Mr. Darcy erinnert und sie mir ein bisschen sympathischer gemacht. Muss auch sagen, dass ich Elizabeth Gaskells Charakterzeichnung hier absolut klasse finde, aber das fällt mir wohl auch als Germanistik-Studentin besonders auf.
Fanny fand ich gleichermaßen unsympathisch und lustig, sie war einfach nur Fanny. Aber ganz geil fand ich MR. Thorntons Auftritt, wie er sie sozusagen dazu zwingt mit ihrer Mutter die Hales zu besuchen. Hut ab vor soviel Durchsetzungsvermögen. :held: :schmacht:

Ach ja, und bei dieser "London and the Alhambra"-Szene, da musste ich mehr als nur ein bisschen schmunzeln. Wusste gar net mehr, dass die Szene auch im Buch drin war und sah sie gleich im Film vor mir. :lachen:
Elizabeth Gaskell hat eindeutig auch ein Händchen für lustige und ironische Szenen, auch wenn sie eindeutig mehr ein Augenmerk auf das tragische und melancholische in diesem Buch legt.
Das Gespräch am Ende zwischen Mrs. Thornton und Margaret am Ende des Kapitels hat mir Mrs. Thornton dann aber wieder ein Stück unsympathischer gemacht, wie sie gleich davon ausgeht, dass Margaret etwas Unfreundliches über sie gesagt hat. Ist schon irgendwie krass, wie sie so noch völlig ohne Grund etwas gegen Margaret hat. Man hat fast das Gefühl, sie würde spüren, welche Gefahr Margaret für sie darstellt. Ist schon fast ein bisschen unheimlich.
Margaret fand ich hier recht normal in dem, wie sie so reagiert hat, aber Mrs. Thornton scheint wie eine Tigerin absolut zum Kampf bereit. Irgendwie hätte ich sie da fressen können, wie sie Margaret gleich verurteilt, nur weil sie noch net in einer Mill war und sich auch keine anschauen will.
Wäre ihr Sohn Fischer und dies ein Fischerdorf hätte sie wohl verlangt, dass Margaret fischen geht. :lol: Obwohl Mrs. Hales Reaktion mit der Kerzenfabrik und dem lila Kleid war vielleicht auch nicht gerade so der Hit, um die Wogen zu glätten.
Aber alles im allem kann ich Mrs. Thornton hier nicht ausstehen und verstehe Margaret in ihrer Reaktion sehr gut. Aber das ist ja wieder mal typisch, dass ich mich auf Margarets Seite stelle, nicht wahr? :wink:


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BeitragVerfasst: 28.11.2006, 18:58 
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Becci hat geschrieben:
Das Gespräch mit Bessy fand ich ziemlich krass. Ja, ihr habt schon etwas Recht, dass sie leicht nervig ist, aber vor allem hatte ich Mitleid mit ihr. Man merkt schon sehr deutlich, wie beschissen ihr Leben gewesen sein muss, wenn sie sich schon so nach dem Tod sehnt. Und die Art, wie sie sich an Margaret klammert, zeigt, dass sie sonst außer Mary und ihrem Vater eigentlich niemanden hat. Also mir tut sie vor allem Leid und ich finde hier sieht man auch sehr deutlich die Situation der Arbeitsklasse zu der Zeit und versteht auch ein bisschen, wieso Margaret von Mr. Thorntons Härte gegenüber all diesen Dingen geschockt ist.


Hast recht! Kein Wunder das sie Thornton diesbezüblich nicht verstehen kann, wenn sie sieht wie schlecht es Bessy geht, und sie davon ausgeht, das die Wohlhabenden den Bedürftigen behilflich sein müssten. (Was ja tatsächlich immer so sein sollte :roll: )
Andererseits, wie sollte er ein Auge auf alle seine Arbeiter haben...das ist doch quasi unmöglich :nix: ...und im Film sagt er es doch so schön: "I´m not running a charity institution!" :naja:

Zitat:
Aber das ist ja wieder mal typisch, dass ich mich auf Margarets Seite stelle, nicht wahr?


Ach du :pff: ... :mrgreen: ...

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BeitragVerfasst: 30.11.2006, 23:06 
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Will euch nicht stören.... nur ne kleine Zwischenfrage:

Bis zu welchem Kapitel muss ich am Sonntag gelesen haben???

*etwas den Faden verloren hat* :oops:

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BeitragVerfasst: 30.11.2006, 23:36 
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ghostinthefog hat geschrieben:
*etwas den Faden verloren hat* :oops:


*mit magischer Stimme flüstert* Bild...du sollst lesen die Kapitel 13 - 14...

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BeitragVerfasst: 30.11.2006, 23:50 
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Mill overseer & zookeeper
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Claudia hat geschrieben:
ghostinthefog hat geschrieben:
*etwas den Faden verloren hat* :oops:


*mit magischer Stimme flüstert* Bild...du sollst lesen die Kapitel 13 - 14...

Oh je... für mich wären das dann aber Kapitel 8-14 :oops: .... naja, werde mein möglichstes versuchen!!! :D

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