Anne008 hat geschrieben:Irgendwie hatte ich schon gespannt darauf gewartet, wann das Thema "Brexit" diskutiert wird. Denn wir sind zwar ein unpolitisches Board, aber andererseits auch Fans der Insel , und das ist einfach eine ganz wichtige Abstimmung! Aber ich will versuchen, auch weiterhin brav zu sein Außerdem wüsste ich, ehrlich gesagt, auch gar nicht, wie ich selber abstimmen würde
Edit: wahrscheinlich würde ich so abstimmen, wie fast alle meine Freunde und Verwandten: mit großem Widerwillen für "Remain". Denn wenn man draußen ist, dann ist man draußen, aber wenn man drinnen bleibt, könnte man notfalls immer noch damit drohen rauszugehen. Siehe Schottland.
Ich würde "leave" wählen, aber es ist eh egal, weil die Politiker über das Ergebnis drüberfahren werden, oder, wenn nicht, diverse Finanzer die britische Wirtschaft ruinieren werden. Ist also "six of one, half a dozen of the other" und es war halt ein netter pseudodemokratischer Schulausflug. Die Wählerbeschimpfung setzt jedenfalls schon ein, siehe Mme Lagarde.
Demokratie ist, auch knappe Mehrheiten zu akzeptieren - und gleichzeitig ist das wohl auch eine der größten Herausforderungen. Wir werden sehen, wie es nach der ersten Aufregung weiter geht.
Mal ganz abgesehen davon, was für eine Meinung Richard vertritt, muss man eines anerkennen. Er hat eine Meinung, die nicht von ungefähr kommt. Wie oft wurde bemängelt, dass er nie eindeutig Stellung bezieht und sich auf keine Seite schlägt, etc..
Eindeutiger als er das zu diesem Thema getan hat, kann man sich bald nicht mehr äußern und ich rechne ihm das hoch an.
Danke für's Herüberholen der letzten Tweets, Laudine!
So sehr sich ja hier jeder, auch ich, über alles freut was Richard zum besten gibt. Ich es auch super finde wie schnell jedesmal alles was er gezwischert hat rüber geholt wird. da erstmal ein "Daumen hoch". Bin ich persönlich der Meinung das ein Star sich politisch zurück nehmen sollte egal ob auf Twitter, Instagram oder so. Ich finde das nicht gut, und ich kann mir vorstellen das es auch Nachteile für denjenigen hat. Auch wenn er als Engländer ja unmittbar beteiligt oder betroffen ist finde ich sollte er sich zurückhalten. Aber wie gesagt das ist meine Meinung dazu.
Das wird er sich selber ausrechnen können, dass es auch negative Kommentare gibt. Und dann auch damit leben können. Aber warum sollte ein Star kein politischer Mensch sein? Gerade die Stimme einer Person des öffentlichen Lebens wird doch eher wahrgenommen, als wenn sich "Otto Normalverbraucher" - in welcher Form auch immer - äußert.
Ich habe ihn immer so erlebt und verstanden, dass er eher ein Mann ist, der sich und sein Privatleben schützt, wo und wie immer er kann. So habe ich ihn immer eingeschätzt, vielleicht täusche ich mich ja diesbezüglich, aber dennoch... wenn so eine Person, dann seine Ansichten zu einem bestimmten Thema öffentlich mitteilt (und er weiß. dass das was er twittert von vielen Menschen gelesen wird), dann denke ich jedenfalls, geht es dabei um etwas, das ihm sehr wichtig ist, was ihn bewegt, und sich dazu zu äußern, steht ihm zu. Es spricht auch für ihn, dass jetzt nicht betretenes Schweigen folgt, sondern er bei seiner Meinung bleibt, selbst wenn die eben nicht mehrheitsfähig ist.
Leider ist der Gewinn des Awards bei seinen Tweets irgendwie eher untergegangen.
armadiccted hat geschrieben: Ich habe ihn immer so erlebt und verstanden, dass er eher ein Mann ist, der sich und sein Privatleben schützt, wo und wie immer er kann. So habe ich ihn immer eingeschätzt, vielleicht täusche ich mich ja diesbezüglich, aber dennoch... wenn so eine Person, dann seine Ansichten zu einem bestimmten Thema öffentlich mitteilt (und er weiß. dass das was er twittert von vielen Menschen gelesen wird), dann denke ich jedenfalls, geht es dabei um etwas, das ihm sehr wichtig ist, was ihn bewegt, und sich dazu zu äußern, steht ihm zu. Es spricht auch für ihn, dass jetzt nicht betretenes Schweigen folgt, sondern er bei seiner Meinung bleibt, selbst wenn die eben nicht mehrheitsfähig ist.
Das siehst Du schon ganz richtig! Und gerade deshalb finde ich es stark, dass er sich zu diesem Thema recht lautstark geäußert hat.
armadiccted hat geschrieben:Leider ist der Gewinn des Awards bei seinen Tweets irgendwie eher untergegangen.
Das stimmt leider.
Und dabei kann man ihn dafür nicht genug hochleben lassen.
Richard ist ein Star der sehr kritisch beäugt wird. Dabei ist er ein intelligenter Mensch und guter Schauspieler. Dennoch bin ich der Meinung und dabei bleibe ich, das seine private Einstellung zu dieser Wahl der Briten privat bleiben sollte. Zu oft haben sich solche Aussagen als schädlich für Karierre erwiesen. Ich sehe diesen Post nicht als stark an sondern als trotz.
Tina256 hat geschrieben:Richard ist ein Star der sehr kritisch beäugt wird.
Wird nicht jeder Star kritisch beäugt? Das ist doch ein Berufsrisiko, mit dem jeder Mensch, der in der Öffentlichkeit steht zu tun hat.
Er ist mit Mitte 40 kein trotziges Kind mehr und weiß wie er sich in der Öffentlichkeit zu verhalten hat. Es ist seine Entscheidung zu was er sich äußert und zu was nicht und ich glaube, dass er sich darüber im Klaren ist, was eine Positionierung (gerade zu politischen Themen) bedeuten kann. Im Falle eines Falles hat er auch immer noch professionelle Agenten, die er um Rat fragen kann.
Richard Armitage darf und soll, wenn ihm danach ist, meiner Meinung nach genau wie viele andere, und gerade auch Kultur schaffende, zu einem so weitreichenden Thema Stellung beziehen. Es wäre schlimm und traurig, wenn jeder aus Angst vor negativen Konsequenzen schweigen würde. , Richard! Der Saturn Award wird ja auch im passenden Thread hier entsprechend gewürdigt. Und so ist das Leben nun mal: schnelllebig und manchmal ungerecht. Vermutlich liegt ihm der Brexit heute auch näher als der Saturn...