Ich lass mal meine innere Kochpott-Psycho-Tante ran:

Ich glaube manchmal, dass es bei jedem Künstler eine gewisse Gruppe von "Fanatikern" gibt, die es quasi als Lebensinhalt betrachten, jede Äußerung, jede mimische Regung und jegliche "Präsenz" ihres "Sterns" bis ins I-Tüpfelchen zu analysieren (und zurecht zu biegen), weil sie sich selbst zu Beginn ihrer "Bewunderung" in Ermangelung weiterer Informationen ein "eigenes Profil" des Künstlers gebastelt haben, welches von A-Z in ihr persönliches Umfeld und Weltbild passt. Je mehr dann von der wahren Persönlichkeit, dem "Menschen" gelesen / gesehen / gehört wird, desto mehr bröckelt das zusammengeschusterte Mosaik. Je offensichtlicher dieser Art "Fan" dann wird, dass er sich wohl in etwas verstiegen hat, desto trotziger reagiert er scheinbar.

Anders kann ich mir solche "abwertenden" Äußerungen nicht erklären.
Mir ist jedenfalls völlig Latte, ob er Hunde oder Katzen mag, von mir aus kann er gerne Heuschrecken essen, diese mit selbstgebranntem Fusel runterspülen, und unter der Jeans heimlich lila Strings tragen.

Ist sein Bier und geht mich nix an.
Solange er mir durch seinen Job schöne Momente bereitet, ist bei mir die Welt im Lot. Und irgendwie find ich seine Art auf die Frage "Ei oder Huhn" zu antworten sehr süß.
